Kleinhau: Neue Strategie für die Sekundarschule Nordeifel muss her

Kleinhau: Neue Strategie für die Sekundarschule Nordeifel muss her

Sommerferien wird es für die Politiker in der Gemeinde Hürtgenwald nicht geben. Nach dem Aus für die Pläne einer Sekundarschule Nordeifel mit jeweils zweizügigen Standorten in Kleinhau, Simmerath und Monschau soll während der Ferienzeit nun am Konzept für die Sekundarschule gearbeitet werden.

„Wir werden in der Verwaltung über neue Strategien nachdenken und dann während der Ferien auch interfraktionell daran arbeiten”, sagte Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch am Donnerstag bei der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause. Im Anschluss an die Ferien wird eine Sitzung des Schulausschusses einberufen.

„Entgegen früherer Einschätzungen der Bezirksregierung” sei das Konzept aus Sicht des Ministeriums nicht genehmigungsfähig, berichtete Buch von der Sitzung in Düsseldorf, an der neben den Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen und „einem Vertreter des Ministeriums” unter anderem auch eine Landtagsabgeordnete der Grünen aus der Region teilgenommen habe. Buch sprach von einem „politischen Kränzchen”. Ob das Aus für die Pläne rechtlich belastbar sei, müsse geprüft werden, sagte Buch. Das Gutachten des Büros Biregio zur Entwicklung der Schülerzahlen bewerte die Bezirksregierung „mehr als positiv”.

Das Treffen in Düsseldorf fand auf Initiative der Grünen statt, erklärte Ratsherr Manfred Rogner. „Hier schwebt einfach alles”, drückte er seine Enttäuschung mit den bisherigen Entschlüssen im Rat aus. „Hier wird von einer kleinen Gruppe am Rat vorbei gearbeitet”, attestierte CDU-Ratsfrau Eva Hellwig den Grünen einen „miesen Stil”. Öffentlich debattiert werden soll das Thema im Schulausschuss nach den Ferien.