Düren: Neue „Höhner Rockin‘ Roncalli“-Show feiert Premiere

Düren: Neue „Höhner Rockin‘ Roncalli“-Show feiert Premiere

„Wir wollen die Erwartungen unseres Publikums nicht nur erfüllen. Wir wollen sie übertreffen.“ Mit diesen Worten kündigt Henning Krautmacher, der Höhner-Sänger mit dem markanten Schnauzer, die „Höhner Rockin‘ Roncalli“-Show an, die am 29. Mai auf dem Annakirmesplatz Premiere feiert. „Hier fühlen wir uns zuhause“, sagt Krautmacher. Magisch und mystisch soll sie werden, die Show, die den Titel „SternZeiten — Himmelhochhigh in et Levve verknallt“ trägt.

Es soll um Sterne und Sternzeichen, um Götter und Geschichten gehen. „Wir werden mit den Eigenschaften, die bestimmten Sternzeichen zugeordnet werden, spielen“, verrät Hannes Schöner, Bassist und Sänger. Dem Wassermann beispielsweise sage man nach, dass er die Welt mit etwas anderen Augen sehe. Was passe da besser als der Ausnahme-Clown Andrey Jigalov? Zum Sternzeichen Waage wird Miyoko Shida Rigolo eine Balance-Show mit Palmblättern zeigen.

Käthe Rolfink und Landrat Wolfgang Spelthahn freuen sich auf die Premiere der neuen „Höhner Rockin‘ Roncalli“-Show im Mai in Düren. Es ist die zweite Premiere der Höhner in Düren. Foto: Berners

„Das Leben ist ambivalent“

Aber nicht nur mit dem Kreislauf des Jahres, sondern auch mit den Höhen und Tiefen des Lebens — von Himmel hoch jauchzend bis zum Tode betrübt — wollen die Höhner sich in ihrer Show befassen. „Das Leben ist ambivalent. Es ist manchmal sehr schön und manchmal beschissen“, sagt Schlagzeuger Janus Fröhlich: „Aber wir Höhner lieben das Leben und wollen von dieser Freude etwas weitergeben.“ Die Musiker und Roncalli-Vertreter Thomas Bruchhäuser freuen sich, dass sie einmal mehr „Weltklasse-Artisten“ gewinnen konnten. Zum Beispiel auch Leosvel und Diosmanti, zwei kubanische Artisten, die mit Leichtigkeit an sechs Meter hohen Standen ihre Körperbeherrschung beweisen. Und damit die „Wiederholungstäter“ im Publikum auch neue Gesichter zu sehen bekommen, ist zum Beispiel eine Sandmalerin verpflichtet worden.

„Jetzt haben wir noch einen großen Berg Arbeit vor uns“, sagen die Höhner, die nun artistische Darbietungen und Musik in Einklang bringen müssen. Im Internet schauen sie sich die Videos der Artisten an und wählen die passenden Töne aus. Dazu erklärt Gitarrist John Parsons: „Einige Lieder aus unserem Repertoire passen eins zu eins, andere schreiben wir um, verändern Tempi und Harmonien, und dann schreiben wir für manche Nummern ganz neue Songs.“ Die Höhner versprechen, auch in der Manege zu stehen. Vor allem Jens Streifling wird es dann wohl wieder treffen. „Ich muss immer für die gefährlichen Aktionen herhalten“, klagt der Saxofonist und lacht. „‚Nee, kann ich nicht‘, sagt er dann immer“, schildert Bruchhäuser. „Kannste doch“, sagen die Kollegen.

Käthe Rolfink, Vorsitzende der Kulturinitiative im Kreis Düren, und Landrat Wolfgang Spelthahn freuen sich, dass die Menschen aus der Region nun als erste die Chance haben, die Show zu erleben. „Viele Städte hatten Interesse“, sagt Spelthahn. Nach ihrem Gastspiel in Düren geht es für die Höhner noch nach Kassel, bevor sie in ihrer Heimatstadt auftreten. Aber Spelthahn hofft auch, dass der ein oder andere von außerhalb nach Düren kommt und mit seiner Übernachtung die Wirtschaft ankurbelt.

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