"Närrische Akademie": Neues Semester mit "Ex-Hohn" Janus Fröhlich

„Ex-Hohn“ Janus Fröhlich kommt nach Düren : Ein Lehrer Welsch mit musikalischem Format

Die „Närrische Akademie“ ist seit mehr als zwölf Jahren eine feste Einrichtung im Dürener Karneval, genauso wie der dort vortragende „Lehrer Welsch“, in dessen Rolle jedes Jahr ein anderer kompetenter rheinischer Narr schlüpft. Bei der 15. Auflage am Sonntag, 20. Januar 2019, (ab 11.11 Uhr im Haus der Stadt) wird das Janus Fröhlich sein.

Den Ex-Schlagzeuger der Höhner stellte Initiator und Pedell der Veranstaltung, Professor Dr. Herbert Schmidt, vor.

Die Idee, den prominenten Musiker anzusprechen, stammt von Wolfgang Oelsner, der der Dürener KG „Närrischen Nord Dürener“ als Initiator und Veranstalter der Akademie in Sachen „Lehrer Welsch“ traditionell zur Seite steht. Die weiteren Schritte waren dann laut Schmidt schnell getan: „Er hat Zeit, ist bereit, und er ist sogar studierter Pädagoge.“ Beste Voraussetzungen also für sein neues Amt.

Und der ehemalige Lehrer für Musik, Erdkunde und Sport hat auch schon ein Thema für seinen Dürener Auftritt: „Kölsche Lieder unter dem Einfluss gesellschaftlicher Entwicklungen“. Da besang beispielsweise Günter Eilemann Anfang der 1950er-Jahre die erste in Köln installierte Ampel, beim legendären „Arsch-huh“-Konzert griffen fast alle Mitwirkende kritische Themen auf, und die Bläck Fööss lieferten mit „In unsrem Veedel“ und dem „Stammbaum“ gleich zwei Paradebeispiele für Lieder, die sich mit gesellschaftspoitischen Themen auseinandersetzen.

Die 411 Studierenden, die übrigens erstmals im neuen Dorint-Hotel an der Bismarckstraße zusammenkommen, werden ein Liederheft erhalten, um die zitierten Stücke dann auch zu singen. Unterstützung erhält Fröhlich dabei von einem weiteren „Ex-Hohn“: Peter Werner und er werden ihre Instrumente mitbringen.

Karten für 15,90 Euro pro Person können auf der Webseite der KG „Närrischen Nord-Dürener“ unter „Kontakt“, an der Tageskasse oder bei Willi Plum unter 02421/292670 oder 0151/27590599 bestellt werden.

Neu ist, dass jeder Student einen festen Sitzplatz hat. In der Pause gibt es die Gelegenheit, sich in der jecken Mensa, dem Hotel-Bistrro, zu verpflegen.