Düren: Nach Güterzug-Unfall: Behelfsbrücke soll bis Ostern stehen

Düren : Nach Güterzug-Unfall: Behelfsbrücke soll bis Ostern stehen

Der Stadtrat hat am Dienstagsabend 100.000 Euro freigegeben, um den Abbruch und den Bau einer Behelfsbrücke am Heerweg über die Bahnstrecke Düren-Jülich vorzufinanzieren. Damit können die Arbeiten, wie von Tiefbauamtsleiter Heiner Wingels gegenüber der DZ angekündigt, in wenigen Tagen beginnen.

Baudezernent Paul Zündorf gab sich im Stadtrat zuversichtlich, dass die neue Brücke noch vor Ostern für den Verkehr freigegeben werden kann.

Nachdem Anfang Oktober ein Schwerlastzug die Brückenpfeiler gerammt hatte, war das Bauwerk einsturzgefährdet und musste gesperrt werden. Seitdem ist die von vielen Autofahrern genutzte Verbindung über den Heerweg zwischen Arnoldsweiler und Norddüren gesperrt, kommt es auf dem Arnoldsweiler Weg vor der Kreuzung mit der Schoellerstraße zeitweise zu langen Staus. Der angrenzende Verbrauchermarkt klagt über Umsatzeinbußen.

Zündorf machte noch einmal deutlich, dass eine Freigabe des Wirtschaftsweges entlang der Rurtalstrecke als Einbahnstraße aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht möglich sei. Der Einmündungsbereich an der L 257 sei zu unübersichtlich.

Die Behelfsbrücke wird voraussichtlich ein Jahr lang benötigt. Dann beginnt der Landesbetrieb Straßenbau damit, im Zuge der Ostumgehung auch eine neue Brücke der K2/Arnoldsweiler Weg über die Bahnstrecke zu bauen. Zündorf kündigte an, dass die Stadt alles daran setzen werde, auch für diese Zeit eine Lösung für den Verkehr und die Erreichbarkeit des Verbrauchermarktes zu finden.

(ja)
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