Bogheim: Nach drei Schüssen fällt der Prinzenvogel von der Stange

Bogheim: Nach drei Schüssen fällt der Prinzenvogel von der Stange

„Wenn man auf der K27 in unser schönes Bogheim geradezu hineinfährt, erschließt sich einem eine atemberaubende Aussicht“, gerät Simon Sablotny von der Bogheimer St.-Ewaldus-Schützenbruderschaft ins Schwärmen.

Man merkt ihm und den anderen Bogheimern eine besondere Heimatverbundenheit an. „Bogheim ist immer noch ‚unser Dorf‘, hier gibt es eine intakte Dorfgemeinschaft.“ Nachdem Sablotny 2014 zum Schützenkönig gekrönt worden war, konnte er 2015 nachempfinden, welche Besonderheit der Bogheimer Königsball mit sich bringt — von allen umliegenden Dörfern strömten die Menschen zu den Feierlichkeiten nach Bogheim: „Es war ein harmonisches Fest mit traumhaftem Wetter.“

Neben den Feierlichkeiten wurden Ehrungen und Beförderungen vorgenommen. Sablotny wurde vom Hauptmann zum Major befördert, Mario Koch vom Oberleutnant zum Hauptmann. Hubert Mörsheim wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Mats Wienands schnappte sich mit dem 47. Schuss das Amt des Schülerprinzen, Jakob Strepp erreichte das Prinzenamt mit rekordverdächtigen drei Schüssen und sein Vater, Udo Heidbüchel, holte sich die Schützenkrone mit dem 58. Schuss. Zur Feier des Tages verkündete Heidbüchel bislang geheime Hochzeitspläne — er und seine Lebensgefährtin Beate Klünter werden am 12. September heiraten.

(kte)