Düren: Nach doppeltem Totalschaden: Mit Bier auf die Polizei gewartet

Düren: Nach doppeltem Totalschaden: Mit Bier auf die Polizei gewartet

Dumme Ideen unter Alkoholeinfluss sind nichts Neues - zwei Dürener hatten in der Nacht von Sonntag auf Montag jedoch gleich mehrere in Folge. Dabei zerstörten sie ihre beiden Autos. Als die Polizei eintraf, warteten die Männer mit einem Bier in der Hand.

Gegen 20.30 Uhr war einer der Männer, ein 27-Jähriger, mit seinem Wagen auf der Straße Papiermühle in Richtung Auweg unterwegs. In der dortigen Rechtskurve kam er laut Polizeibericht nach links von der Straße ab und prallte dabei mit seinem Wagen gegen eine Straßenlaterne. Anschließend schleuderte das Fahrzeug über die Straße und kollidierte auf der rechten Fahrbahnseite mit einer weiteren Laterne. Ein erheblicher Schaden am Wagen war die Folge.

Aus Angst vor den Konsequenzen rief der Mann einen 37-jährigen Verwandten. Am Unfallort angekommen spannten sie einen Gurt zwischen die Fahrzeuge und zogen mit dem Wagen des 37-Jährigen den nicht mehr rollfähigen Unfallwagen in Richtung der Straße Am Breuershäuschen. Aufgrund der extremen Leistung, die dem abschleppenden Auto abverlangt wurde, geriet der Wagen in Brand.

Eilige Löschversuche der beiden misslangen, so dass sie die Feuerwehr rufen mussten. Diese konnte den Brand schnell löschen. Auf die hinzugerufene Polizisten warteten die Männer biertrinkend - wie ein Alkoholtest der Polizei ergab, war es wohl nicht das erste alkoholische Getränk der beiden Verwandten an diesem Abend. Der Test gab bei den Männern jeweils einen Wert von mehr als 1,3 Promille an.

Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Der Führerschein des 37-jährigen Helfers wurde sichergestellt - der Unfallverursacher besaß keinen Führerschein. Die Strafverfahren dauern an. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 13.000 Euro geschätzt.

(red/pol)