Niederau: Musikverein Düren Niederau trifft den Nerv der Besucher

Niederau: Musikverein Düren Niederau trifft den Nerv der Besucher

Ein „gut bekömmliches Programm“ nannte Oliver Horn das, was den Zuhörern am Samstagabend im Winkelsaal von Schloss Burgau musikalisch serviert wurde. Der Leiter des Musikvereins Düren-Niederau dirigierte und moderierte das Konzert „Klingendes Burgau“, das 27 Aktive gestalteten.

Tatsächlich hatte der Musikverein ausschließlich bekannte Titel ausgewählt und eingeübt. Mit „Prager Leben“, bekannt geworden dank des unvergessenen Ernst Mosch, spielten sich die Akteure das Lampenfieber von der Seele.

Erste „Bravo“-Rufe gab es nach der Präsentation der Filmmusik „The Rose“. Norbert Müller gestaltete, begleitet vom Musikverein, diese unsterbliche Melodie auf dem Flügelhorn und erntete für seinen Vortrag viel Beifall und Anerkennung. Im Medley „Phantom der Oper“ empfahlen sich gleich mehrere Instrumentalisten solistisch: zum Beispiel Saxofon, Oboe und Flöte.

Generell entpuppt sich der Musikverein Düren-Niederau als Blech betont. Die Trompeten, Flügel- und Tenorhörner, Tuben und Posaunen dominieren nicht selten die Flöte, die ausgezeichnet spielende Oboe, die Klarinetten und die Saxofone. Nach der Pause ging es mit Welthits weiter: „Raindrops keep falling on my Head“, ein Udo Jürgens-Potpourri, „Crazy little Thing called Love“ und „Camille“. Das Programm glich einem Wunschkonzert und wurde von den Besuchern mit viel Applaus und Begeisterung gewürdigt.

Als Solisten empfahlen sich zudem Niklas Höpfner auf dem Cornett und Lukas Höpfner auf dem Tenorsaxofon. Zum Schluss setzten sich die Musiker rote Weihnachtsmannmützen auf und machten klar: Der Advent wurde von ihnen gerade gebührend eingeläutet. Ohne Zugabe ließ das Publikum die Instrumentalisten nicht von der Bühne.

(gkli)
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