Düren: Musical „Conni“ in der Arena: Mit knallroter Schleife im Haar

Düren : Musical „Conni“ in der Arena: Mit knallroter Schleife im Haar

Für viele Kinder ist Conni ein großes Vorbild, für manche auch eine Art Geschwisterersatz. Bei Conni handelt es sich um eine Figur, deren Geschichten in Büchern, Heften und auf CD festgehalten werden. Die Ereignisse, die das kleine Mädchen mit der roten Schleife im Haar erlebt, geben das wieder, was jedes Kind heutzutage im Alltag erleben kann.

Seit einiger Zeit gibt es sogar ein spezielles Musical zum Thema.

Die Mitglieder des „Cocomico Theaters“ gastierten am Freitagnachmittag in der Arena Kreis Düren mit dem Stück „Conni - Das Musical!“. Viele kleine Besucher gaben sich schon im Vorfeld der Veranstaltung als echte Conni-Kenner und Fans zu erkennen, trugen sie doch, wie die Protagonistin, eine knallrote Schleife im Haar. Marcell Gödde, der Chef des „Cocomico Theaters“ mit Sitz in Köln, schrieb das Musical.

Die Musik stammt aus der Feder von Komponist Andy Mulack. Die Hauptrolle sang, tanzte und spielte Andrea Esser, die im kleinen Eifelort Sötenich aufwuchs. Die ausgebildete Musicaldarstellerin gab der Figur Conni Leib und Seele. Als fröhliches Kind im rot-weiß gestreiften T-Shirt und blauer Jeans tanzte und fegte sie über die Bühne, neckte sich mit ihrem kleinen Bruder Jakob, unterhielt sich singend mit ihrer Katze namens „Mau“ und spielte am liebsten zusammen mit ihren Kindergartenkollegen, dargestellt von Susanne Starzak und Uta Jacobi.

In weiteren Rollen spielten Annika Päs als Mutter und Hanne und Stefan Stechmann als Vater. Teilweise übernahmen die Musicaldarsteller Doppelrollen. Conni fiebert im Musical ihrem sechsten Geburtstag entgegen. Der Schokoladenkuchen „Conni-Selber-Spezial“ muss gebacken werden, und die Anmeldung in der Schule steht bevor. Eine spannende Zeit. Wie ganz nebenher werden pädagogische Elemente in das Bühnengeschehen eingeflochten.

Die kleinen Besucher lernen, sofern sie es noch nicht können, die Uhr lesen oder auch die Seiten rechts und links kennen. Zwischenzeitlich wurden die Gäste immer wieder animiert, von den Sitzen aufzustehen und mitzutanzen. Ein derartiges Bewegungsangebot wurde während der knapp zweistündigen Vorstellungszeit gerne mehrfach angenommen und Langeweile kam in keiner Weise auf. Die Aufführung konnte als großer Erfolg verbucht werden, sowohl für die Ausführenden als auch für die Besucher.

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