Düren: Mundart-Festival: Ein Trecker-Corso und ganz viel Musik

Düren: Mundart-Festival: Ein Trecker-Corso und ganz viel Musik

Rheinische Kultur und Fahrzeughistorie: Diesen Doppelpack bietet das 23. Mundart-Festival, das vom 26. bis zum 28. August im Willy-Brandt-Park stattfindet. „Wir hoffen zwar alle auf den Wettergott, aber zur Sicherheit werden wir ein großes Zelt aufbauen“, so Friedhelm Wirges, der Geschäftsführer des Veranstalters „AG Schnüss“.

Für den Schirmherrn, Bürgermeister Paul Larue, ist das Mundart-Festival „ein gelungener Mix mit viel Identität und Heimatgefühl als wichtiger Punkt am Dürener Kulturhimmel“.

In Zusammenarbeit mit dem Trecker- und Lanz-Verein Düren sowie dem Dürener Motorsportclub kommen auch die Oldtimerfreunde auf ihre Kosten. Für den Sonntag ist ein Trecker-Corso vorgesehen.

„Die heimischen Bands tragen uns“, so Friedhelm Wirges. Und deshalb stehen die auch im Vordergrund, bevor am Samstag mit dem Kölner Tommy Engel (wir berichteten) der Stargast den Rasen im ehemaligen Stadtpark rockt. Am Freitag geht es ab 18.30 Uhr los mit „Colör“.

Die Stimmen der Töchter Kölns werden abgelöst von „Querbeat“, einer bekannten Band aus dem Kölner Raum. Auf der Bühne wird ab 20.30 Uhr der Bauchredner Fred van Halen mit seinem frechen Aky für Lachsalven sorgen und ab 21.15 Uhr haben dann die „Rurwürmer“ aus Birkesdorf das Singen.

Am Samstag geht es weiter mit den „Bremsklötz“ (ab 18 Uhr) und den „Echte Fründe“ (ab 19 Uhr), die als Vorbands den Weg frei machen für das zweitstündige Konzert von Tommy Engel und Band. Während die Veranstaltungen am Freitag und Sonntag eintrittsfrei sind, werden Karten für den Samstag in der Agentur Schiffer, bei Elektro Gunkel, beim Vorstand der AG Schnüss und in Kreuzau bei Optik Valter sowie an der Abendkasse angeboten.

Der Sonntag ist dann „Familiejedaach“ mit viel Mundart aus der Region. Das Musikprogramm beginnt um 14 Uhr mit der Gruppe „Dat kütt jood“, um 15 Uhr folgt „Zack“ und weiter geht es im Stundentakt mit den „Halunke“, „Ne joode Jong“ Holger Quast und den „Inde-Singers“, einer bereits seit 1986 bestehenden Gruppe.

Um dem „Familiejedaach“ gerecht zu werden, gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm mit dem „Schnellen Emil“ sowie Trecker- und Planwagenfahrten. Ein erster Höhepunkt wird allerdings die Oldtimer-Fahrt zwischen 12 und 14 Uhr sein.

„Wir wollen zu Beginn des Musikprogramms rechtzeitig im Park sein“, versichert Hubert Antons vom Trecker-Club und hofft, dass aus der ersten Ausfahrt eine Dauereinrichtung werden kann.

(fjs)