Birkesdorf: Müder Fridolin sucht noch einen Paten

Birkesdorf: Müder Fridolin sucht noch einen Paten

„Dieser Spielplatz und der Josef-Vosen-Park passen gut zusammen, denn Josef Vosen war ein Freund der Kinder.“ Mit diesen Worten erinnerte Bürgermeister Paul Larue an seinen Vorgänger und Namensgeber für den Park an der Rur in Birkesdorf, den langjährigen Bürgermeister und Bundestagsabgeordneten Josef Vosen.

Nach rund 25 Jahren wurde „Dürens größter und schönster Spielplatz“, wie der Bürgermeister äußerte, neu gestaltet und vor großem Publikum seiner Bestimmung wieder übergeben. Das große Spielschiff als Mittelpunkt des Kinderspielplatzes musste 2013 aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Auch allgemein waren die Geräte in die Jahre gekommen.

Kinder hatten das Wort

Das sah auch der Stadtrat so und stellte 190.000 Euro zur Verfügung. Dann hatten die Kinder das Wort, sie und die Eltern machten Vorschläge. Das Schülerparlament entschied sich für ein „Abenteuerland“ mit Kletter- und Balancier-Möglichkeiten. Die städtischen Dienststellen stellten die Angebote vor und alle Beteiligten einigten sich auf einen Kompromiss.

Viel Wert wurde auch auf eine zweite Funktion gelegt: Der Platz soll auch ein Kommunikationspunkt für die Eltern sein. Sie können bei gemütlichem Plausch unter den schattigen Bäumen den Nachwuchs im Auge behalten. Die Fertigung der bestellten Spielgeräte hatten drei Monate in Anspruch genommen, so dass der Umbau erst im September 2014 begann. Auch wollte man den Platz nicht ganz sperren, so dass sich Umbau und Grundsanierung hinzogen.

Nun sind der „Müde Fridolin“ mit Kosten von 19.000 und das riesengroße Klettergerät zum Preis von 69.000 Euro die neuen Hingucker im Josef-Vosen-Park. „Für den suchen wir übrigens noch Spielplatzpaten“, appellierte Sabine Wagner vom Spielpädagogischen Dienst an die Erwachsenen mit dazu beizutragen, dass dieser „neue und größte Spielplatz in der Stadt auch möglichst gepflegt erhalten bleibt“. Zur Feier am Rurufer kamen neben Josef Vosens Witwe Monika, dem Sohn und den Enkelinnen viele Weggefährten aus der Zeit seines politischen Wirkens.

Wie Liesel Koschorreck und ihr Ehemann Peter, die vor 25 Jahren bei der Einweihung des Parks dabei waren.

(fjs)
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