Düren: Mobiles PET- und CT-Gerät: Mit modernster Technik Tumore orten

Düren: Mobiles PET- und CT-Gerät: Mit modernster Technik Tumore orten

Medizinische Untersuchungsgeräte gehen im Gegensatz zu Pop- und Schlagerstars eher selten bis nie auf Tournee. In Düren ist es jetzt dennoch passiert: Vor der radiologisch-nuklearmedizinischen Praxis an der Kreuzstraße 11 in Düren machte jetzt ein großer Sattelschlepper Station.

In seinem Aufleger brachte der Lkw ein kombiniertes PET- und CT-Gerät in die Kreisstadt. Es ermöglicht den Ärzten der Gemeinschaftspraxis und des von der Caritas-Trägergesellschaft West (CTW) betriebenen Birkesdorfer Krankenhauses, zu dem auch eine ambulante onkologische Praxis gehört, mit modernster Technik selbst kleinste Krebsgeschwulste sicher zu orten.

Nuklearmediziner Oliver Gerhardt und sein Kollege Ulrich Sous, die beide in der Kreuzstraße zusammenarbeiten, sind über das mobile Angebot einer auf Dienstleistungen dieser Art spezialisierten Firma mehr als froh. Einmal pro Monat soll Truck mit den Untersuchungsgeräten bei ihnen anfahren - „und wenn es sein muss, kommt er öfter”, wie Sous ergänzt.

Zwischen 1500 und 2500 Euro kostet die Krankenkasse eine Untersuchung mit PET und CT - wobei einer der teuersten Posten die radioaktiv markierten Zuckerlösungen sind, die - eine Stunde vorher gespritzt - den Ärzten helfen, einen Tumor aufzuspüren. Aber es geht nicht nur darum, Krebspatienten und den behandelnden Ärzten zu diagnostischer Sicherheit und zielgerichteter Behandlung zu verhelfen. Auch für Menschen, die an an einem kranken Herzen oder einer Demenz leiden, kommt das neue Kombi-Gerät in Frage.

Informationsblätter über das neue Angebot hat die Gemeinschaftspraxis bereits für Ärzte und Patienten aufgelegt.