Düren: Mitglieder der „Dienstagsmaler“ stellen in der „Komm“-Galerie aus

Düren: Mitglieder der „Dienstagsmaler“ stellen in der „Komm“-Galerie aus

„Sie sind eigentlich keine Maler“, stellte Max Busch die Künstler vor, die ihre Werke in der „Komm“-Galerie ausstellen. Selbstverständlich erläuterte er die Aussage im nächsten Satz: „Natürlich nur insofern, als dass sie mit ihrer Malerei kein Geld verdienen.“

Und damit war schon eine wichtige Gemeinsamkeit der acht Aussteller und eines Gastes geklärt: Sie alle sind Schüler der Malerin und Kunstdozentin Cornelia Klause, die seit über 20 Jahren im „Komm“ Kurse leitet, deren Teilnehmer mit unterschiedlichsten Interessen und Vorwissen an die Malerei herangehen.

Einerseits geht es um die ursprünglichsten Anfänge des Malens und Zeichnens, andererseits um spezielle Techniken. Manche Teilnehmer erfahren, wie man eine Bewerbungsmappe für ein Kunststudium zusammenstellt. Die Arbeiten und Übungsblätter der „Dienstagsmaler“ stellt das „Komm“ nun zum dritten Mal aus.

Die Ausstellung zeigt Bilder, die von Kursteilnehmern im Unterricht oder von ihm angeregt entstanden sind. Manche nehmen erst seit einigen Monaten teil, andere schon fünf Jahre oder länger. Die Teilnehmer sind so unterschiedlich wie ihre Motive für die Beschäftigung mit der Malerei.

Einer möchte dem Alltag entfliehen, eine andere nutzt sie als Vorbereitung für ein Studium. Wieder ein anderer hat einfach Spaß am Zeichnen und Malen. Die gezeigten Blätter können deshalb auch Etüden zur Strichführung, Farbstimmung, Plastizität oder Perspektive sein.

Die Ausstellung läuft bis zum 18. Dezember und ist montags bis freitags von 11.30 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Begleitet wurde die Eröffnung von drei Musikern der Gruppe „Cantalyra“ und dem Schauspieler Neven Nöthig, der Texte von Anton Tschechow und Daniel Charms las.

(kel)
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