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Mitarbeiter der GWS können aufatmen

Mitarbeiter der GWS können aufatmen

Kreis Düren. Nachdem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Düren (GWS) 2002 einen Bilanzverlust von 414.000 Euro hatte ausweisen müssen, soll sie in diesem Jahr eine Null erreichen.

„Die Prognose reicht von 9000 Euro Verlust bis 5000 Euro Gewinn”, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Spelthahn im Nachgang zur jüngsten Sitzung.

Angesichts der Bilanzsumme von 33 Millionen Euro sei die Entwicklung besser als erhofft. Für diese Konsolidierungsarbeit dankte der Landrat dem zum Jahresende scheidenden GWS-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Beyer.

Spelthahn: „Die 16 GWS-Mitarbeiter können beruhigt Weihnachten feiern.” Von einer Pleite der Gesellschaft hätte ohnehin nie die Rede sein können.

Nachdem ein externer Wirtschaftsprüfer die Bücher und Projekte der GWS durchleuchtet und Bericht erstattet hatte, kam Spelthahn zum Schluss, „dass das Tal der Tränen durchschritten ist”. Alle Risiken seien jetzt dargestellt.

Die Vermarktung der GWS-Grundstücke in Titz sei vom schlimmst möglichen Fall weit entfernt. Hilfreich sei hier das Fortbestehen der Eigenheimzulage. Nur die High-Tech-Mall in Jülich sei noch mit Fragezeichen behaftet. Während dort in einem Gebäude noch eine Restfläche frei ist, steht ein zweites im Rohbau; die Planungskosten für zwei weitere sind schon bezahlt.