Obermaubach: Mit Trecker und Geißbock in die Session

Obermaubach: Mit Trecker und Geißbock in die Session

Ein wenig nervös waren Thorsten und Sabine Frenzel schon. Schließlich stehen die beiden nicht alle Tage hoch oben auf der Bühne in der Obermaubacher Turnhalle.

Doch als Thorsten sein Zepter und Sabine ihren Spiegel von Präsident Alfred Hellner in Empfang nahmen, war die Aufregung verflogen: Als Thorsten I. und Sabine I. führen die beiden die Karnevalsgesellschaft „Seeräuber” Obermaubach durch die Session.

Viele Helfer und Unterstützer

„Alleine könnten wir das aber alles gar nicht schaffen. Es gibt so viele Helfer und Unterstützer, denen wir gar nicht genug danken können”, berichtete Prinz Thorsten der I. und betonte das „Wir-Gefühl” Obermaubachs. Treu zur Seite stehen werden dem Prinzenpaar die Adjutanten Stefan Langwald, Rüdiger Henseler, Karin Jakobs und Nina Bent.

Auf ihren Sessionsorden haben sich die beiden ihre weiteren Leidenschaften neben dem Karneval prägen lassen: Ein grüner Traktor für den Prinz, der Geißbock des 1. FC Köln für die Prinzessin. „Ob der Trecker oder der Bock den Kampf gewinnen wird, das bleibt wohl bis zum Ende der Session offen”, scherzte Prinzessin Sabine. Ihr Motto „Mobach, Fründe, Fasteleer - wat bruuche mir im Leeve mehr? Dröm blieve mir Mädche un Jonge op iwig zesamme verbunge!” wird definitiv bis zum Sessionsende Bestand haben.

Viele eigene Kräfte bot die KG Seeräuber auf ihrer Inthronisationsveranstaltung auf: Die Jugend-, Junioren, Aktiven- und Prinzengarde und die beiden Showtanzgruppen tanzten ebenso wie „Die Seejungfrauen”, das Männerballett der KG, das seinen ersten Auftritt feierte, und das Tanzpaar Marco Vogels und Jasmin Dahmen. Außerdem gab es Büttenreden von „De Frau Kühne” und „De Mannes” und Musik von Sänger „Manni O.” und „Cölsch un Joot”.

Ehrenseeräuber

Und neben dem proklamierten Prinzenpaar stand noch jemand anders im Vordergrund: Peter Thoma wurde zum Ehrenseeräuber ernannt. Schon kurz nach der Gründung 1989 trat Thoma in die KG ein und gilt seitdem als Aktivposten, der immer dort ist, wo eine helfende Hand benötigt wird.

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