Hausen: Mit Schwung im Bobbycar den Hang herunter

Hausen: Mit Schwung im Bobbycar den Hang herunter

Mit Schwung in die ersten Meter des steilen Kurses um reichlich Fahrt aufzunehmen, dann leichtes Bremsen und geschicktes Anlenken der finalen Linkskurve, um dann wieder mit möglichst hoher Geschwindigkeit ins Ziel zu kommen — die Taktik war für alle Teilnehmer des Bobbycar-Rennens in Hausen gleich, die Bilder unterschieden sich dann aber doch.

Schließlich nahmen auf den kleinen Rennern Fahrerinnen und Fahrer zwischen ganz klein und 17 Jahren und im abschließenden Rennen sogar die Eltern-Generation Platz. So hatten denn auch die Organisatoren der Katholischen Jugendgruppe St. Nikolaus die potenziell gefährlichen Punkte an der Strecke und im Zielauslauf mit reichlich Strohballen abgesichert, die auch die etwas größeren Piloten im Bedarfall recht sanft abbremsten.

Die „Polster“ wurden dann übrigens auch gerne in Anspruch genommen wurde, denn so konnten die Piloten im Ziel geradeaus fahren und keine Zeit einbüßen.

Gefahren wurde einzeln und auf Zeit. Die meisten kamen nach etwa 25 bis 30 Sekunden ins Ziel, die Sieger brauchten allerdings deutlich kürzer, der Beste sogar nur 19 Sekunden.

Nur ein paar Regentropfen

Spaß hatten alle, auch die Zuschauer, unter denen manche Väter „an der Box“ noch kurz vor dem Rennen an Lenkung und Radlagern feilten. Anschließend wurden Erfahrungen ausgetauscht.

Glücklicherweise schickte der Wettergott trotz einiger dunkler Wolken nur hier und da mal ein paar Tropfen, denn schließlich gibt es bei Bobbycars ja keine Slicks, Intermediate und Regenreifen.

Also hatten alle gleiche Bedingungen und die beiden Erstplatzierten waren bei den Jüngsten Rebekka Gilles und Rieke Jülich, bei den bis 10jährigen Dennis Küpper und Lukas Pick, bei den bis 14jährigen Max Köhnen und Tobias Benoit und bei den bis 17jährigen Niklas Benoit und Benedikt Perez-Diehl. Das Elternrennen gewann Simon Lennartz vor Annemie Roeb.

(kel)
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