Düren: Mit Klemmbrett und GPS-Empfänger in der Stadt auf Schatzsuche

Düren: Mit Klemmbrett und GPS-Empfänger in der Stadt auf Schatzsuche

Eigentlich war es das Abschlussfest des „Kulturrucksacks 2015“ im „Multikulti“ im Haus der Stadt. Doch tatsächlich geht dieses außergewöhnliche Programm genau dort noch weiter. Die Einrichtung bietet auch in den nächsten Wochen noch attraktive Programme für die Jüngsten an.

Der „Kulturrucksack NRW „ist ein vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport gefördertes Projekt, um Kinder und Jugendliche in Kursen, Workshops und Aktionen an Kultur heranzuführen.

120 Kinder sind dabei

Alexandra Oidtmann, Leiterin der Stadtbücherei und Dürener „Kulturrucksackbeauftragte“, zog ein positives Fazit. Seit April wurden im Rahmen der Aktion Kurse in verschiedenen Kultureinrichtungen, speziell für Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von zehn bis 14 Jahren, angeboten, an denen 120 Kinder teilnahmen.

Sie betonte wie auch die Vertreterin des Leopold-Hoesch-Museums Janine Bruno, dass der beachtliche Etat von rund 20.000 Euro es ermöglicht, qualitativ hochwertige Veranstaltungen zu organisieren. Neben dem Museum gehörten zum Kreis der Gastgeber: der Dürener Kulturbetrieb, das Theater, die Musikschule, die Stadtbücherei, das Stadtmuseum, der Spielpädagogische Dienst, die Evangelische Gemeinde und die Akademie der bildenden Kunst.

„Auch das schönste Projekt geht einmal zu Ende. Doch wir freuen wir uns, dass die Kursangebote gut genutzt wurden“, ziehen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Dazu hatte die stellvertretende Bürgermeisterin, Liesel Koschorreck, einen erfreulichen Ausblick zu verkünden, denn sie berichtete, dass das Programm „Kulturrucksack“ von der Landesregierung zumindest bis 2018 fortgesetzt werden wird.

Während im „Mulitkulti“ die „Fat-Cat-Big-Band“ der Musikschule Düren, unter der Leitung von Rolf Kratzborn die Abschlussveranstaltung musikalisch gestaltete, starteten die letzten „Schatzsucher“ zum von Stadtmuseums-Mitarbeiterin Anne Krings organisierten „Geocache“, eine GPS-orientierte Schnitzeljagd, durch die Stadt.

(kel)