Merzenich: Merzenich und Kerpen: Kommunen arbeiten zusammen

Merzenich: Merzenich und Kerpen: Kommunen arbeiten zusammen

Die Gemeinde Merzenich macht ernst mit der inter-kommunalen Zusammenarbeit. „Ich bin angetreten, um eine moderne Verwaltung anzubieten.

Jetzt tun wir dazu einen ersten großen Schritt“, informierte Bürgermeister Georg Gelhausen (CDU), als in der Ratssitzung den Entwurf der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit der Kolpingstadt Kerpen, auf deren Basis die beiden Kommunen künftig auf dem Gebiet der Personalverwaltung gemeinsam agieren werden.

„Die Kolpingstadt Kerpen ist der Partner unserer Wahl“, zeigte sich Gelhausen sicher, dass diese Zusammenarbeit nur Vorteile für beide Partner bringt. Bis ins Detail sind die einzelnen Punkte der ab 1. September für zunächst drei Jahre geltenden Vereinbarung ausgearbeitet.

Sowohl der sehr umfangreiche Aufgabenkatalog als auch die Finanzierung wie auch die Absprache, dass ein Personalsachbearbeiter der Stadt Kerpen einmal wöchentlich im Merzenicher Rathaus ist, fehlen nicht in der Vereinbarung, der auch der Personalrat zugestimmt hat.

Für die Ratsfraktionen gab es keinen Informations- oder Rede-bedarf. „Kerpen hat ein großes Personalamt. Da können wir wohl die Erfahrungen und sonstigen Vorteile nutzen“, kommentierte Dr. Maria Schoeller (CDU) die Tatsache, dass im Personalamt der Kolpingstadt rund 950 Personalakten bearbeitet werden müssen, in Merzenich dagegen aktuell 121.

„Wir erhoffen uns nicht nur Einsparung an Kosten und Personalressourcen; wir erwarten auch einen großen Qualitätssprung“, so Bürgermeister Georg Gelhausen.

Für SPD-Ratsmitglied Michael Breuer war wichtig, dass die interkommunale Zusammenarbeit auf dem Personalsektor nicht die Personalkosten nachteilig tangiert. Die hat der Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsberatungen gedeckelt.

(fjs)