Merode: Meroder Weihnachtsmarkt hält viele Überraschungen bereit

Merode : Meroder Weihnachtsmarkt hält viele Überraschungen bereit

Prinz Charles-Louis de Merode verspricht echte Leckerbissen. Ein Bonbonmacher wird beim Weihnachtsmarkt in und um Schloss Merode sein Handwerk präsentieren und ein ein „Glühwein-Klümpchen“ herstellen, ein Löffelschnitzer ist dabei und zum ersten Mal auch ein Schnapsbrenner, der auf dem Weihnachtsmarkt zeigt, wie die hochprozentigen Tropfen entstehen.

„Wir sind eine große Familie“, sagt Prinz Albert-Henri, „alle sprechen mit, wenn es um die Beschicker des Weihnachtsmarktes geht. Mein Frau ist für den Bereich Mode verantwortlich, beim Schnaps habe ich ein Wörtchen mitgeredet.“

Bereits zum neunten Mal findet ab Donnerstag der Meroder Weihnachtsmarkt statt — und wieder gibt es einige Neuerungen. Mehr als 80 Aussteller werden auf dem Markt vertreten sein, es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm und die Gelegenheit für soziale Einrichtungen aus der Region, sich zu präsentieren. In diesem Jahr werden Vertreter von Unicef, dem Weißen Ring, der Eine-Welt-Kreis aus Langerwehe mit seinem Hilfsprojekt in Tansania sowie der Paritätosche Wohlfahrtsverband vertreten sein.

Zudem wird das katholische Missionswerk „Missio“ eine Ausstellung mit internationalen Krippen im Schloss Merode zeigen. Die Besucher können Handwerkskünste von Schnitzern, Glasbläsern, Steinmetzen, Schmieden und Korbflechtern beobachten. Kleine Marktbesucher können in der Kindertöpferschule selbst ihre Kreativität unter Beweis stellen.

Jeden Tag verbreiten abwechselnd Chöre, Solisten und Musikgruppen aus Merode und den umliegenden Orten besinnlich-vergnügte, vorweihnachtliche Stimmung. Sogar Alphornbläser aus der Eifel werden in dem kleinen Ortsteil von Langerwehe erwartet.

Weil sich viele Weihnachtsmarktbesucher in den vergangenen Jahren mehr (warme) Plätze zum Verweilen gewünscht haben, gibt es in diesem Jahr eine neue Blockhütte.

Albert Trostorf, Ortsvorsteher von Merode, betont, dass der Weihnachtsmarkt sich zur größten Veranstaltung von Langerwehe gemausert hat. „Außerdem ist der Markt ein echter Wirtschaftsmotor für unsere Gemeinde und den Kreis Düren.“ Schon Mitte Oktober würden die vorbereitenden Arbeiten für den Markt beginnen, erst Ende Februar sei der Abbau abgeschlossen. Trostorf: „Der Weihnachtsmarkt gibt in dieser Zeit vielen Menschen aus unserer Region einen Arbeitsplatz.“

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