Kreis-Champions-Cup: Meister JSV Frenz hat nach Aufstieg keine Bleibe

Kreis-Champions-Cup : Meister JSV Frenz hat nach Aufstieg keine Bleibe

Seit mehreren Jahren hat sich der Brauch etabliert, dass nicht nur die vier klassenhöchsten Teams aus dem Fußballkreis Düren im Rahmen des „Kreis-Champions-Cups“ besondere Wertschätzung erfahren, sondern alle Vereine mit Mannschaften — Frauen wie Männer gleichermaßen — ab der Bezirksklasse aufwärts.

Darüber hinaus profitieren auch alle Kreisliga-Meister der zurückliegenden Saison von der Geldzuwendung der Sparkasse Düren. Dessen Vorstandsvorsitzender Uwe Willner betonte im Rahmen der kleinen Feierstunde in der Hauptfiliale in Düren, wie sehr sein Unternehmen die Arbeit der Fußballvereine schätze. Und zwar aller Vereine. „Die Gerüchte, wir würden einen bestimmten Verein bevorzugen, sind Fake News“, betonte Willner. Sein Haus unterstütze regelmäßig Vereine mit sportlichem oder sozialem Hintergrund.

Manfred Schultze, Vorsitzender des Fußballkreises Düren, bedankte sich für das großzügige Engagement der Sparkasse und gab zu jedem belobigten Verein einen kurzen Saisonrückblick. In der Kreisliga C wurden Constantia Gereonsweiler, JSV Frenz, Viktoria Arnoldsweiler II, VfVuJ Winden II und SG GFC Düren 99 III Meister. Dabei wusste Manfred Schultze einige bemerkenswerte Details zu berichten, beispielsweise dass es zwischen Arnoldsweiler II und Dauerkonkurrent SG Echtz/Hoven das einzige Entscheidungsspiel auf Kreisebene brauchte, um den Meister der Kreisliga C3 zu ermitteln. Oder aber, dass JSV Frenz zwar nach neun Jahren endlich wieder der Aufstieg in die Kreisliga B gelang, aber nun aufgrund von Bauplänen der Gemeinde ohne eigenen Platz da steht und zu den Sportkameraden nach Lamersdorf umziehen musste. In den Kreisligen B1 bis B3 sicherten sich Rhenania Lohn, BC Oberzier und der noch junge Verein SV Kurdistan die Meistertitel, während die Kreisliga A von der SG Voreifel dominiert wurde.

In der Kreisliga A der Frauen setzte sich SoccerLife Düren am Ende durch. In der Bezirksliga spielten in der vergangenen Saison zwei Frauenteams aus dem Kreis Düren: Borussia Derichsweiler und Alemannia Straß. Bei den Männern waren es mit TuS Langerwehe, Grün-Weiß Welldorf-Güsten, Germania Lich-Steinstraß, VfVuJ Winden, Jugendsport Wenau und Sportfreunde Düren insgesamt sechs Mannschaften, die auch die Klasse hielten.

In der Landesliga der Frauen war nur der SC Stetternich vertreten, stieg aber in die Bezirksliga ab. Auch bei den Männern reduziert sich die Anzahl von vier Vereinen — Alemannia Straß hielt zwar sportlich die Klasse, zog aber seine Mannschaft zurück. SW Düren 96 fehlte ein Punkt zum Klassenerhalt und die Vereine FC Düren-Niederau und SG GFC Düren 99 fusionierten zum 1. FC Düren, dessen 1. Mannschaft in der Mittelrheinliga spielt, die Reserve in der Landesliga. Seit vielen Jahren in der Mittelrheinliga vertreten sind Viktoria Arnoldsweiler und Borussia Freialdenhoven.

In der Verbandsliga der Frauen hielt sich TuS Jüngersdorf-Stütgerloch in seiner ersten Saison hervorragend und siegte auch im Kreispokal.

Der Fußballkreis Düren verlieh an diesem Abend auch seine Fairnesspreise, die nach einem System von Bonus- und Maluspunkten vergeben werden. Vorstandsmitglied Horst Bruns und Manfred Schultze überreichten die Schecks und Ballspenden an den Drittplatzierten FC Inden/Altdorf sowie die beiden gleichermaßen Erstplatzierten SC Stetternich und Germania Lich-Steinstraß II. Uwe Willner gab den Vereinsvertretern noch gute Wünsche mit auf den Heimweg: „Nehmen Sie doch auch den Dank mit zu Ihren Vereinen — nicht nur den Scheck.“

(dol)