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Düren: Meister des Barock zwischen moderner Kunst

Düren : Meister des Barock zwischen moderner Kunst

„Heimspiel” für Rainer Johannsen: Der Gründer gibt mit seinem „antAeus-Ensemble” am Sonntag, 18. Januar, im Leopold-Hoesch-Museum ein Matinee-Konzert ” mit Musik des Barock.

Es beginnt um 11.30 Uhr im Vortragssaal, den zurzeit noch Kunstwerke von Jimmie Durham zieren.

Rainer Johannsen hat vor Jahren schon einmal ein Gastspiel im Museum gegeben. Der Dürener baute sein Abitur am Wirteltor-Gymnasium, lebt heute in Herzogenrath und ist der älteste Sohn von Dr. Peter Johannsen, dem Pressesprecher des „Kunstfördervereins Kreis Düren”, der diese Matinee veranstaltet.

Das „antAeus-Ensemble” bilden neben Johannsen, der Fagott und Blockflöte spielt, Saskia Fikentscher (Oboe), Stephan Schardt (Violine), Klaus-Dieter Brandt (Violoncello) sowie Léon Berben (Cembalo). Es bietet im Leopold-Hoesch-Museum Werke von Händel, Telemann und Jan Dismas Zelenka.

Johannsen gründete das „antAeus-Ensemble” 1996 mit jungen Spezialisten für alte Musik. Sie bedienen sich historischer Instrumente oder Nachbauten der Originale durch Spezialisten.

„antAeus” tritt in wechselnder Besetzung auf. Alle Mitglieder sind Musik-Profis und in renommierten Ensembles aktiv - zum Beispiel in der „Musica Antiqua Köln”. Ihr Repertoire reicht von höfischer Kammermusik bis zu geistlichen Werken des Frühbarock und der Barockzeit.

Eintrittskarten (15 Euro, ermäßigt 7,50) gibt es ab sofort beim Gunkel-Team (Wirtelstraße) sowie an der Tageskasse; es sind aber nur 99 Plätze zur Verfügung.