Die größten Maßnahmen 2019/20: Mehrere Millionen fließen in die städtischen Schulen

Die größten Maßnahmen 2019/20 : Mehrere Millionen fließen in die städtischen Schulen

Ferienzeit heißt in vielen Schulen auch in der Stadt Düren Bauzeit: Während sich Schüler und Lehrer erholen, können wie im Fall der Martin-Luther-Schule und der Grundschule St. Arnold Fenster und Böden in Klassenräumen erneuert werden. Den städtischen Gebäudemanager Helmut Harperscheidt und sein Team aber beschäftigen die Schulen das ganze Jahr.

Nicht alle Arbeiten können in der knappen Ferienzeit bewältigt werden, zumal dann auch den Baufirmen urlaubsbedingt weniger Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Allein 2019/20 investiert die Stadt Düren aus verschiedenen Töpfen mehrere Millionen Euro in die schulische Infrastruktur, betont Harperscheidt und gibt einen kleinen Überblick über laufende, bereits abgeschlossene und noch anstehende Projekte.

Mit Beginn des neuen Schuljahres soll die Raumnot an der Hauptschule Burgauer Allee der Vergangenheit angehören. Für rund 900.000 Euro wurden in den vergangenen Ferienwochen die sogenannten blauen Containerklassen um eine Etage erweitert. An der Paul-Gerhard-Schule und an der Grundschule Birkesdorf wurde der Schallschutz in den Klassenzimmern für rund 105.000 Euro verbessert, an der Heinrich-Böll-Gesamtschule der Brandschutz (300.000 Euro).

Mit 220.000 Euro wird das Programm zur Sanierung der Schultoiletten mit Schwerpunkt Paul-Gerhard-Schule fortgesetzt. Auch die Lehrertoiletten am Rurtal-Gymnasium werden saniert. Am Wirteltor-Gymnasium (GaW) musste der „Eingangsbereich B“ erneuert werden. Kosten: rund 100.000 Euro. Am GaW kündigt sich auch die größte Einzelmaßnahme an. Ende des Jahres/Anfang 2020 will Harperscheidt dort mit der Erneuerung der naturwissenschaftlichen Räume beginnen. Allein für dieses Projekt wurden 2,4 Millionen Euro veranschlagt.

Für 300.000 hat die Stadt das Dach der Turnhalle des Burgau-Gymnasiums saniert. „Nächster Schritt ist hier die Installation einer Photovoltaik-Anlage“, kündigt Harperscheidt an, die Strom für den Eigenbedarf der Schule erzeugen soll. Mit weiteren 350.000 Euro schlägt die Flachdachsanierung an der Paul-Gerhard-Schule zu Buche, mit 50.000 Euro der Ausbau der Räume für die Offene Ganztagsgrundschule (OGS) an der Grüngürtelschule, 650.000 Euro kostet der OGS-Ausbau an der Martin-Luther-Schule, der eigentlich bis zum Jahresende abgeschlossen sein soll. Derzeit aber hat die Stadt mangels Bewerbern Probleme, die Aufträge für Heizung- und Sanitärarbeiten zu vergeben. Das keine oder nur überteuerte Angebote eingehen, ist für Helmut Harperscheidt und sein Team nichts Neues. Das komme immer mal wieder vor, erklärt der Gebäudemanager, quer durch alle Gewerke.

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