Düren: Mehr Geld für das Dürener Radwegenetz

Düren: Mehr Geld für das Dürener Radwegenetz

Um die größten Lücken im städtischen Radverkehrsnetz zu schließen, müsste die Stadt Düren mehr als 300 000 Euro in die Hand nehmen. Das geht aus einer Bestandsaufnahme hervor, die das städtische Tiefbauamt auf Antrag der CDU-Fraktion erstellt hat.

Allein in die erste Priorität, die Strecken mit hoher Bedeutung für den Radverkehr und mit hoher Verkehrsbelastung aufführt, fallen 19 Maßnahmen, die rund 210 000 Euro kosten würden. Dabei geht es mit einer Ausnahme (Am Sandberg in Niederau) noch nicht einmal um den Bau neuer Radwege, sondern nur um die Markierung sogenannter Schutzstreifen auf den Fahrbahnen.

Heiner Wingels, Leiter des Tiefbauamtes, will statt bisher 30 000 Euro in Zukunft 50 000 Euro für neue Schutzstreifen im städtischen Haushalt einstellen— die Zustimmung der Politik bei den anstehenden Etatberatungen des Doppelhaushalts 2014/2015 vorausgesetzt.

Allerdings sei die Umsetzung jeder einzelnen Maßnahme auch sehr planungs- und damit personalintensiv, betonte Wingels, dass vor der Schließung der größten Lücken im städtischen Radwegenetz noch eine ganze Reihe von Hürden stehen.

(ja)
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