Merken: Mehr Fahrer und mehr Zuschauer bei „Rund um Merken“

Merken: Mehr Fahrer und mehr Zuschauer bei „Rund um Merken“

„Eine absolut gelungene Veranstaltung.“ Jörg Thönnessen, Vorsitzender des Rad-Renn-Clubs Düren-Merken, war Sonntag mit der neuen Auflage von „Rund um Merken“ äußerst zufrieden. Auch unter wettertechnischen Gesichtspunkten: „Letztes Jahr hatten wir null Grad — und unter der Woche sogar noch mit Schnee zu kämpfen“, blickte er zurück.

Wegen der guten Wetterbedingungen — windig wurde es immer nur dann, wenn die Fahrer durch Merkens Straßen brausten — meldeten deutlich mehr Fahrer, und diese lockten auch mehr Zuschauer an: „Wir haben diesmal fast 500 Fahrer. Im C-Klasse-Rennen sind 160 Fahrer an den Start gegangen. Das ist auch für die zahlreichen Zuschauer toll, die heute etwas geboten bekommen haben.“

Oliver Schweigel vom RRC Düren-Merken konnte die hohe Resonanz nur bestätigen: „Wahnsinn, wir sind positiv überrascht ob der vielen Meldungen! Wir haben noch vor Ende des Hauptrennens über 75 Kilometer keinen Kuchen mehr — ich glaube das war noch nie der Fall. Beigetragen dazu hat mit Sicherheit, dass wir erstmals auch ein Hobby-Rennen dabei hatten, für das ein Starter keine Fahrerlizenz benötigt. Das ist gut angenommen worden und wir werden es auch weiter fortführen.“

Schirmherr des zum elften Mal ausgerichteten „Frühjahrsklassiker“ war wie auch schon in den Vorjahren Bürgermeister Paul Larue, der aus dem eigenen Alltag heraus bestens mit der Fortbewegung auf zwei Rädern vertraut ist: „Eigentlich fahre ich jeden Tag zum Dienst mit dem Rad, wenn es denn möglich ist. Das ist aber ein gemächliches Fahren und hat eher wenig mit einem Radrennen zu tun.“

Dass man in Merken ein Radrennen „mit gewissem Stellenwert“ ins Leben rufen konnte, freut den Bürgermeister: „Ich finde gut, wie sich dieses Rennen zu einem festen Bestandteil im Sportkalender entwickelt hat. Toll ist auch, dass Kinder und Jugendliche sowie Hobby-Fahrer die Möglichkeit bekommen, sich zu messen.“

Hinter einer solchen Veranstaltung steht allerdings auch immer eine gehörige Portion Arbeit, wie Oliver Schweigel und Jörg Thönnessen betonten: „Es benötigt Automatismen, wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team und jeder weiß, was er zu tun hat — das ist keine Selbstverständlichkeit. Das erste Rennen beginnt schon um 9.30 Uhr, die Vorbereitungen um 6.30 Uhr. In der nächsten Woche beginnen dann schon wieder die ersten Planungen für das Folgejahr und im Oktober steigen wir in die Intensivplanung ein. Es gibt einfach vieles, das langfristig im Vorfeld geplant werden muss.“

Dass eine Mannschaft aus Aserbaidschan, ein Kontinental-Team aus Dänemark und viele Niederländer mitmischten, spreche für die internationale Reputation des Rennens.

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