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Kontaktverbot: Mehr als 170 Verstöße in Düren

Kontaktverbot : Mehr als 170 Verstöße in Düren

Die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes haben seit dem 23. März auf Straßen, Plätzen, Spielplätzen und in Parks mehr als 170 Verstöße gegen das bundesweit im Zuge der Corona-Pandemie geltende Kontaktverbot registriert. Die Stadt appelliert an die Bürger, das Corona-Kontaktverbot auch Ostern zu beachten.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass Verstöße nach der Coronaschutzverordnung einen Bußgeldtatbestand darstellen und gegebenenfalls auch als Straftat geahndet werden. Daher werde mittlerweile auch nicht mehr mündlich verwarnt, sondern sofort eine Anzeige geschrieben, teilt die Stadt mit. „Die konsequente Umsetzung der von der Landesregierung vorgeschriebenen Regelungen dient dem Infektionsschutz vor Ort, also den Menschen in unserer Stadt. Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen“, wirbt Dürens Rechtsdezernentin Christine Käuffer um Verständnis für die Kontrollen.

Weiterhin Verkehrsüberwachung

„Es ist Aufgabe und Pflicht des Ordnungsamtes, die Vorschriften der Coronaschutzverordnung energisch, konsequent und, wo nötig, auch mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Nur so haben wir alle die Chance, zur gegebener Zeit, Schritt für Schritt, zur Normalität zurückzukehren.“

Käuffer weist auch noch einmal darauf hin, dass mit der Coronaschutzverordnung nicht alle anderen rechtlichen Bestimmungen außer Kraft gesetzt seien. So werden auch weiterhin der Radarwagen der Stadt im Einsatz sein und Ordnungskräfte Parkverstöße ahnden.

Mit Blick auf das Osterwochenende und das frühlingshafte Wetter appelliert das städtische Ordnungsamt eindringlich: „Bitte schützen Sie sich und andere, akzeptieren Sie die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bleiben Sie möglichst zu Hause, und sehen Sie trotz der Osterfeiertage weiter davon ab, Verwandte oder Freunde einzuladen oder zu besuchen.“

(ja)