Kreuzau: Mehr als 1000 kostümierte Teilnehmer ziehen durch Kreuzau

Kreuzau: Mehr als 1000 kostümierte Teilnehmer ziehen durch Kreuzau

Die Hanse hat ein neues Mitglied: Kreuzau. Kaum verwunderlich also, dass Prinz Klaus II. mit einem prunkvollen Kutter durch den kleinen Ort an der Rur schipperte. Und von wegen hanseatische Zurückhaltung: Mit beiden Händen ließ es ein begeisterter Hamburger Kamelle regnen.

„Diesen Tag werde ich niemals vergessen. Was Kreuzau für mich getan hat, werde ich niemals vergessen“, sagte ein sichtlich begeisterter Klaus II., der sich seinen Traum, einmal Prinz zu sein, erfüllt hatte.

Von diesem Platz aus haben Krokodile einen besonders guten Blick aufs Geschehen. Vielleicht kommt ja was zum Anbeißen vorbei? Schokolade beispielsweise. Foto: R. Wartungsvoll

Nicht nur in Eschweiler, Aachen und Köln wissen die Jecken, wie man Rosenmontag feiert. Auch der Rosenmontagszug im viel kleineren Kreuzau konnte sich sehen lassen. Rund 1000 Teilnehmer zogen in fantasievollen und zum Teil aufwendigen Kostümen durch die Straßen. 30 Fußgruppen und sieben Musikzüge mit etwa 200 Musikern sorgten für Schunkelstimmung am Straßenrand, wo mehr als 30.000 Kostümierte feierten. Sie ließen sich vom „Jrillsportverein“ mit Würstchen und von den Maubacher Köbessen mit Kühlem versorgen.

An Häuptlingen mangelte es in Kreuzau nicht: Die Jugend der KG „Ahle Schlupp“ verkleidete sich als Peter Kaptain, der seit 25 Jahren Präsident ist. Foto: K. Pitän

Natürlich hatten sich angesichts des hanseatischen Narrenherrschers auch einige Matrosen, Angler und Kapitäne unters Volk gemischt. Die Organisatoren freuen sich besonders, dass in diesem Jahr so viele junge Menschen im Zug dabei waren. Erfahrene Narren und junge Jecken brachten reichlich Kamelle unters Volk.

Sagt mal, wo kommt ihr denn her? Etwa von einem anderen Stern? Diese Gruppe brachte ordentlich Farbe ins Geschehen. Foto: E. Xilanten
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