Untermaubach: Männergesangsverein: Schöne Erinnerungen an die Jugendzeit geweckt

Untermaubach: Männergesangsverein: Schöne Erinnerungen an die Jugendzeit geweckt

Auf eine musikalische Reise „Über Berge und Täler“ nahmen der Männergesangverein Voith unter der Leitung von Walter Drews sowie das Salonorchester Rurland unter der Leitung von Jürgen Reiman das Publikum im voll besetzten Saal Hassert in Unterbach mit.

Lieder aus vergangenen Zeiten, die längst zu Evergreens geworden sind, boten die beiden Ensembles. Für die überwiegend älteren Besucher war das vierte Herbstkonzert aber auch eine Erinnerung an die Jugendzeit, als die vorgetragenen Musikstücke „aktuell“ waren und zum täglichen Radioprogramm gehörten oder schmückendes Beiwerk in der Fernsehunterhaltung waren.

Daran erinnerte besonders Dr. Herbert Wilmsen, der gekonnt durch den abwechslungsreichen Nachmittag führte, bevor der Männergesangverein „La Pastorella“ anstimmte. „Erinnern Sie sich noch, wer das Lied gesungen hatte?“ fragte er die Zuhörer im Saal und erinnerte an die Showmaster von einst und an die großen Fernsehshows von damals, „als wir alle frisch gebadet vor dem Fernseher saßen, um Vico Torriani, den Interpreten des Stücks“ zu hören.

Zustimmendes Gemurmel und schmunzelnde Erinnerung gab es an eine Zeit, als drei Programme „Standard“ waren und ein Testbild die Sendezeit beendete.

Beachtliche Leistungen

Die lebhaften Konzertstunden wurden ermöglicht durch die Ortsvorsteher von Untermaubach, Mariano Graf von Spee, und Bogheim, Adolf Breuer, sowie durch die Initiative „Wir in Untermaubach.“ Die Besucher hörten beachtliche Chor- und Orchesterleistungen wie beim „Jägerchor“ aus dem Freischütz, als beide hervorragend zusammen spielten und auch bei anderen Interpretationen harmonierten. Ansonsten wechselten sich beide Klangkörper ab.

Den Konzertauftakt bestritten die vorzüglichen Alphornbläser mit der „Burgau-Fanfare, der „Eifelsonne“ und der „Alphornweise“. Claudia Schietzel-Reimann überzeugte als Solistin auf dem Waldhorn. Das „Weiße Rössl“ gehörte ebenso zum Programm wie „Die Mühle im Schwarzwald“ und das zu Herzen gehende „La Montanara“.

Den krönenden Abschluss bildete dann Willi Ostermanns „Heimweh nach Köln“, ein Lied, gestaltet von Chor und Orchester, von den Zuhörern mitgesungen wurde.

(han)
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