Mariaweiler: Made in Düren: Heimbach-Textilien gehen um die Welt

Mariaweiler: Made in Düren: Heimbach-Textilien gehen um die Welt

Ein Jahresumsatz von 177 Millionen Euro, davon allein rund 130 Millionen in Mariaweiler; 1350 Mitarbeiter an weltweit zehn Standorten, davon rund 650 am Dürener Stammsitz. Schon der Blick auf die nackten Zahlen der Heimbach-Gruppe gibt einen ersten Eindruck von der Bedeutung des 1811 vom Kaufmann Thomas Josef Heimbach mitten in der Dürener Innenstadt gegründeten Familienunternehmens, das heute mehr als 85 Prozent seiner Produktion in über 80 Länder exportiert.

„Global denken — lokal handeln“, lautet die Firmenphilosophie. Die wichtigste Sparte des Unternehmens ist auch heute noch die Herstellung von Bespannungen für Papiermaschinen, auf denen die Papierbahnen durch die Maschine transportiert und gleichzeitig entwässert werden. Die Bespannungen sind das Herzstück jeder Papiermaschine.

Etwa ein Fünftel des Umsatzes steuern die beiden weiteren Geschäftsfelder Filtration und technische Textilien für eine ganze Reihe von Spezialanwendungen bei. Dabei bieten insbesondere die beiden letztgenannten Bereiche vielfältige Perspektiven zum Beispiel in den Branchen Lebensmittel, Pharma und Chemie, wo Produktionsprozesse industrielle Filtration oder spezielle Lösungen mittels technischer Textilien erfordern. Die Erforschung und Entwicklung immer neuer Anwendungsgebiete hat bei Heimbach seit jeher einen sehr hohen Stellenwert, immer in Kooperation mit renommierten Instituten, Universitäten und Partnern aus der Industrie.

Produkte, die mit Hilfe der Erzeugnisse aus dem Hause Heimbach hergestellt werden, sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, betont Hubertus Müller aus der Heimbach-Marketingabteilung. Vom Papier für die morgendliche Zeitung bis.... „Lassen Sie sich überraschen.“

Es wird also spannend, wenn das Unternehmen am Dienstag, 26. Juli, ab 9.30 Uhr im Rahmen der DZ-Sommertour seine Pforten öffnet. Hubertus Müller wird zunächst einen Überblick über die mehr als 200-jährige Firmengeschichte geben und auf die internationalen Aktivitäten der Firmengruppe eingehen, bevor ein Rundgang — nicht barrierefrei — durch die Produktion auf dem Programm steht. Im Mittelpunkt steht dabei das Kerngeschäft, die Herstellung der Papiermaschinenbespannungen.

(ja)
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