Düren: LVR-Klinik setzt auf inklusive Kulturprojekte

Düren: LVR-Klinik setzt auf inklusive Kulturprojekte

Unter dem Titel „werkHAUS 5 — Projekte für inklusive Kultur“ setzt die LVR-Klinik Düren (LVR: Landschaftsverband Rheinland) nach dem erfolgreichen Pilotprojekt „Kunst-Werktage“ im vergangenen Jahr die Kooperation mit der Werkloge des Leopold Hoesch Museums fort.

Zu sechs weiteren Workshops, verbunden mit Ausstellungen, wird in das ehemalige Bewahrhaus auf dem Gelände der Klinik eingeladen. Wieder einmal geht es darum, unter Anleitung von Experten kreativ zu arbeiten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Den Start macht Britta Rodenkirchen am Sonntag, 19. April, von 13 bis 18 Uhr mit dem Workshop „ganz elementar“.

Hier geht es um eine Auseinandersetzung mit den vier Grundelementen, es wird mit Asche, Ton, Sand und Erde gearbeitet. Am 25. und 26. April, von 14 bis 17 Uhr, arbeitet der bekannte Dürener Künstler Klaus Dauven mit den Gästen zu dem Thema „Graphik der Patina“. Durch das Abtragen von Schmutz und Patina entstehen beeindruckende Motive.

Am 9. und 10. Mai von 14 bis 17 Uhr widmet sich Jeannine Bruno der Frage des Selbst im Workshop „Selbstportrait ohne Gesicht“. Übermalungs- und Collagetechniken kommen zum Einsatz. Die in Berlin lebende Künstlerin Claudia Kallscheuer arbeitet vornehmlich mit Nadel und Faden. Sie überführt Alltägliches in eine sensible künstlerische Ausdrucksform. Schneiden, nähen, sticken, bügeln, kleben, reißen bilden die technische Grundlage für den Workshop am 24. und 25. Mai, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr.

Der professionelle Illustrator und Grafik-Designer Marcus Fröhlich arbeitet zur Überschrift „Unter Hochdruck“ am 6. und 7. Juni, 14 bis 17 Uhr, unter anderem mit Stempel- und Linolschnitt. Den Abschluss der Workshopreihe macht Susanne Müller mit „Konfluenz der Formen“ am 20. und 21. Juni von 14 bis 17 Uhr. Hier geht es um eine Wiederentdeckung einer Art archaischer Ästhetik. Kreis, Oval und amorphe Formen sind dabei die Basis für großformatige Arbeiten.

Ziel der Initiatoren ist es, dass sich das „werkHAUS 5“ in der Kunstszene der Region, aber auch darüber hinaus etabliert. Die Voraussetzungen sind ideal. Anita Derbe, Kunsttherapeutin der LVR-Klinik, Jeannine Bruno vom Leopold Hoesch Museum und Michael van Brederode, Kaufmännischer Direktor der Klinik, sind zuversichtlich, dass sich die neue Adresse herumspricht. Weitere Informationen erteilt Anita Derbe unter Telefon 02421/402344.

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