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"Löstige vom Bierkeller" mit Sinn für die "kölsche Sproch"

Kappensitzung der „Löstige vom Bierkeller“ : Mit „Tacheles“ und Sinn für die „kölsche Sproch“

„Das ist zwar eine Sitzung, aber wir nehmen das nicht so wörtlich“, sprach „Tacheles“-Sänger eine Einladung zum Tanzen und Feiern aus, die gerne angenommen wurde.

Nur wenige Augenblicke, nachdem Sitzungspräsident Thomas Kinzel die „MS Tacheles, den Stimmungsdampfer unter den Kreuzfahrtkuttern“, angekündigt hatte, herrschte ausgelassene Stimmung an Deck. Die Kölner Band landete bei der Kappensitzung der „Löstige vom Bierkeller“ Gey einen Volltreffer mit ihrem Potpourri der Gute-Laune-Hits.

Das Quintett „Heartbreakers“ der „Löstige vom Bierkeller“ verbreitete gute Stimmung, die Trunkengarde 2.0, das 13-köpfige Männerballett der Geyer, versuchte sich äußerst erfolgreich an einer besonders unterhaltsamen Variante der „Mini Playback Show“. Dieses Mal in XXL sozusagen. Den Soundtrack der Sitzung lieferte von der ersten bis zur letzten Minute der Musikverein Rheinklänge Gey.

Aus der Domstadt hatten Büttenredner „Ne Usjeflippte“ (Ralph Kuhn), die Musikgruppen „5 Jraad“, „Rhingbloot“ und die „Kölsche Adler“ den Weg nach Gey gefunden. Mit Humor und viel Sinn für die „kölsche Sproch“ setzte das Duo „Die Beckendorfer Knallköpp“ treffsicher Pointen. Unter den fast 300 kostümierten Gästen waren mit den „Heed Hase“ Brandenberg, den Kleinhauer „Besenbindern“ und den Vossenacker „Els Spechten“ alle Karnevalsgesellschaften der Gemeinde Hürtgenwald in Gey dabei.

Ein etwas ruhigerer, aber dafür keinesfalls unwichtiger Programmpunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Seit elf Jahren sind Lena Breuer, Lisa Schüßeler und Tim Ulhas aktiv, seit 22 Jahren Nicole Scherpenstein, Martina Hüffel, Marco Nellessen und Stephanie Ecker. Günter Steckenborn, Heinz Stolz, Wilfried Hürtgen, Günter Abschlag, Sandra Küpper und Stefanie Inden sind seit drei Mal elf Jahren Mitglieder der „Löstige vom Bierkeller“.

(sj)