Heimbach: Lob und Präsente für den scheidenden Bürgermeister Bert Züll

Heimbach: Lob und Präsente für den scheidenden Bürgermeister Bert Züll

Im kleinen Kreis und in gewohnter Runde wollte sich Bürgermeister Bert Züll von seinem Stadtrat verabschieden. Diesen Wunsch erfüllten nun im Wasser-Informationszentrum Heimbacher Kommunalpolitiker und Mitarbeiter der Verwaltung dem Mann, der nach über 40-jähriger Tätigkeit in der Verwaltung und nach zehn Jahren als Bürgermeister in wenigen Tages aus seinem Amt scheidet.

Peter Boje, der Allgemeine Vertreter von Bert Züll, hielt die Laudatio.

Er erinnerte an die wichtigsten Projekte wie das Feriendorf Eifeler Tor, den Verkauf und Rückkauf der Burg Hengebach nach Einrichtung der Internationalen Kunstakademie, den Lückenschluss an der L218 zwischen Hausen und Blens, den Umbau der ehemaligen Hergartener Schule zum barrierefreien und integrativen Nationalpark-Gästehaus und die Abwehr des Pumpspeicherwerkes am Rursee.

Evelyn Fleuth (CDU), Dr. Harro Höger (SPD), Bernhard Droege (FDP) und Josef Jörres (UWV) würdigten auch die gute Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg.

Züll wurde auch beschenkt, unter anderem mit einem Werk des US-amerikanischen Pop-Art-Künstlers Fazzino. Der scheidende Bürgermeister bedankte sich für Lob und Präsente — und schwieg sich, was seine Zukunftspläne angeht, weiter aus. Für die musikalische Umrahmung sorgten Mitglieder der Musikschule unter der Leitung von Renold Quade.

(sis)
Mehr von Aachener Zeitung