Düren: Lions-Präsident engagiert sich für Düren: Nachhaltigkeit ist seine Maxime

Düren : Lions-Präsident engagiert sich für Düren: Nachhaltigkeit ist seine Maxime

Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit sind Werte, die Ingo Kufferath besonders wichtig sind — beruflich, in seinem privaten Umfeld und ganz sicher auch bei seinem Engagement für den Lions Club „Düren-Marcodurum“. Und genau diese drei Begriffe sind es auch, die perfekt zu den Kulturtagen des Lions Clubs passen, die am Freitagabend bereits zum 19. Mal auf Schloss Burgau eröffnet worden sind.

Ingo Kufferath ist seit mehr als 20 Jahren Lions-Freund, derzeit ist er bereits zum zweiten Mal Präsident des Clubs. Zum zweiten Mal ist er damit auch federführend für die Kulturtage verantwortlich, die mittlerweile eine feste Größe im Kulturkalender der Region sind.

„Wichtiger kultureller Faktor“

„Dass diese Veranstaltung einmal ein so wichtiger kultureller Faktor für unsere Stadt werden würde“, sagt Kufferath, „hätten wir uns damals nicht träumen lassen. Und natürlich ist es uns auch wichtig, dass wir mit den Kulturtagen eine nicht unerhebliche Menge Geld generieren können.“ Seit Bestehen der Kulturtage weit mehr als 400 000 Euro. Das gelingt natürlich nicht allein mit Hilfe von Eintrittsgeldern und Getränkeverkauf, das gelingt aber sehr wohl dank der Unterstützung vieler treuer Sponsoren. „Ich bin seit vielen Jahren Vorsitzender des Sponsoring-Ausschusses der Kulturtage. Ich bin so etwas wie der Chef-Bettler“, sagt Ingo Kufferath und schmunzelt. „Und zum Glück gibt es immer noch viele Menschen, die uns helfen.“

Bei den Kulturtagen, ergänzt der 60-Jährige, gehe es für ihn in erster Linie ums Brückenbauen. Und das gleich in mehrerlei Hinsicht. „Kultur baut Brücken, weil sie Menschen, weil sie die Gesellschaft zusammenbringt. Wir bauen mit den Kulturtagen Brücken zur Bedürftigkeit, also Brücken der Solidarität und Unterstützung. Es kommen Menschen zusammen, die Gutes tun. Gerade in einer Zeit, in der die Gefahr groß ist, dass wir uns immer mehr voneinander entfernen, ist das wichtig.“

Als er vor fast einem Vierteljahrhundert gefragt wurde, Mitglied im Lions Club zu werden, musste Ingo Kufferath nicht lange überlegen. „Ich habe eigentlich ziemlich schnell Ja gesagt“, erinnert er sich. „Auch, weil es mir wichtig war, in meiner Heimatstadt mehr zu tun.“ Mit „mehr tun“ meint Kufferath nicht, häufiger sein Portemonnaie zu öffnen. „Ich meine damit, wirklich Zeit zu investieren, Kuchen zu backen, vor Ort zu sein, Sponsoren zu treffen. Das ist mir wichtig. Und das treibt mich auch als Unternehmer um.“ Darüber hinaus sei der Lions Club für ihn aber auch ein Ort für echte Freundschaften. „Wir haben ein sehr schönes Clubleben. Das macht auch Spaß und ist ein schöner Ausgleich zum Beruf.“

Fotos von Dietmar Nietan

Dass in diesem Jahr der Dürener Bundestagsabgeordnete und SPD-Bundesschatzmeister Dietmar Nietan zu den Künstlern der Ausstellung, die immer das Herzstück der Kulturtage ist, gehört, „muss unsere Veranstaltung aushalten“, sagt Kufferath. „Nietan ist sicherlich jemand, der auch kritisch in der Öffentlichkeit steht. Gleichsam klingt es spannend, wenn er von der ‚Ausdruckskraft des Moments‘ spricht, die er mit seinen Bildern festhalten will.“

Neben seinem Einsatz für den Lions Club, seiner Familie, dem Beruf und den Hobbys Tauchen, Golfen und Skifahren liegt Ingo Kufferath vor allem sein Engagement an der RWTH Aachen — der Universität, an der er selbst Maschinenbau studiert hat — am Herzen. Er ist Präsident des Forschungsinstituts für Rationalisierung, das als führende Adresse für industrieorientierte Forschung im Bereich Produktionsmanagement gilt. „Ich bin seit meinem Studium extrem mit der RWTH Aachen verwurzelt“, sagt Kufferath. Und auch hier gelten eben wieder die Werte Glaubwürdigkeit, vor allem aber Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit, die Kufferath so wichtig sind.