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Düren: Liebeserklärung an Schule mit eigenem Profil

Düren : Liebeserklärung an Schule mit eigenem Profil

„Die Realos vom Bretzelnweg sind hart an der Wirklichkeit.”

Dieses Kompliment machte Bürgermeister Paul Larue der Realschule Bretzelnweg, die mit einem Festakt ihr 40-jähriges Bestehen feierte. Das keineswegs steife Programm spiegelte den Geist der Schule, der sich bereits in den Eröffnungsliedern der Jahrgangsstufe 5 fand: „Ich liebe den Bretzelnweg”, sangen die Fünftklässler und sahen ihre Schule „Grenzenlos”.

Damit gaben sie Schulleiter Rainer Pongs die Stichworte. Die Schule hat eine Partnerschule in Amiens/Frankreich und in Kabul/Afghanistan. Eine Partnerschaft, die intensiv betrieben wird, wie sich in der Festschrift nachlesen lässt. „Wir verstehen unter Schule mehr als Wissensvermittlung”, so der Schulleiter, der die Schülerinnen und Schüler in die Pflicht nimmt.

Von einer „Erfolgsgeschichte” der Schule sprach Bürgermeister Paul Larue. Am 20. April 1966 als „Kreisrealschule II” gegründet und in Containern auf dem Berufsschulgelände an der Nideggener Straße untergebracht, wechselte die Schule am 1. Oktober 1979 in die Trägerschaft der Stadt und damit auch in die neuen Räume am Bretzelnweg, die der Schule den Namen gab.

Der Bürgermeister hob hervor, das von der Schule angestrebte eigene, besondere Profil sei besonders wichtig und riet den Schülerinnen und Schülern, „diese Riesenchance einer optimalen Vorbereitung zum Start in das Berufsleben” zu nutzen.

Das Unterhaltungsprogramm beim Festakt war ein Spiegelbild der musischen Erziehung an der Realschule Bretzelnweg, an der mit Walter Dohmen und Herb Schiffer zeitweise zwei über die Region hinaus bekannte Künstler unterrichteten. So kamen mit einigen Mitgliedern des Gospelchors „Crescendo” einige Ehemalige an den Bretzelnweg zurück.

Die zahlreichen Musikbeiträge sowie Theaterstücke in englischer und französischer Sprache rundeten den internationalen Anspruch der Schule ab.