Düren: Leuchtende Kinderaugen beim Krippenspiel

Düren: Leuchtende Kinderaugen beim Krippenspiel

„Die leuchtenden Kinderaugen und das Fortführen der Tradition sind einfach das Schönste“, erklärt Rudolf Schwalbach, der Vorsitzende des Mandolinenclubs „T.C. Wandervogel Merken 1920“, am Samstag nach dem alljährlichen Krippenspiel.

Bereits zum 24. Mal führte der Merkener Verein die Geschichte der Geburt Jesu auf dem Marktplatz auf. Zu den insgesamt drei Vorführungen kamen zahlreiche Besucher und lauschten der Geschichte von der Geburt Jesu am Gitter des aufgebauten Stalles. Ein Ochse, einige Schafe und einen Esel hatte sich der Mandolinenclub dieses Jahr auch wieder bei befreundeten Landwirten ausgeliehen.

Den Stall stellte Familie Feucht aus Merken dem Verein wieder zur Verfügung, der in mühevoller Arbeit von den Vereinsmitgliedern am Freitag auf dem Markplatz aufgebaut wurde. Vor allem dieses einmalige Ambiente macht die lebende Krippe zu einer Attraktion, aus der Besucher von nah und fern gerne hinkommen.

Die Tradition der Gestaltung einer Krippe mit Darstellern und lebenden Tieren stammt wohl ursprünglich aus Italien und Österreich. Dort lernte der damalige Vorsitzende, Hein Schwalbach, diese volkstümliche Darstellung der Weihnachtsgeschichte kennen und „importierte“ diese kurzerhand nach Merken.

Während die aktiven Mitglieder die Besucher mit dem Spiel von Mandoline, Mandola, Gitarre und Kontrabass verzauberten, wurde in diesem Jahr von den inaktiven Mitgliedern der Glühweinstand betreut. Besonders stolz ist der Verein darauf, nun seine eigene Weihnachts-CD anbieten zu können. „Endlich ist nun auch unsere Weihnachts-CD erhältlich. Viele Zuhörer haben uns immer wieder nach einer Aufnahme der schönen Weihnachtslieder gefragt. Nun gibt es die viele tollen Lieder zum Anhören und Mitsingen.“ erzählt Schwalbach.

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