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Langerwehe: Letztes Stück Stützmauer wird saniert

Langerwehe : Letztes Stück Stützmauer wird saniert

In diesen Tagen wird wieder eifrig gebohrt und gepresst an der maroden Stützmauer rund um das Gotteshaus auf dem Rymelsberg: Der Verein zur Erhaltung der Alten Kirche (VEAK) hat die letzte Sanierungsphase eingeläutet.

Wenn das Wetter mitspielt, soll dieser „Kraftakt” Ende Mai beendet sein, hofft Vereinsgeschäftsführer Dr. Hans Porschen. Bis dahin „bewegt” er 52.783 Euro, um auch die letzten 39 Meter der insgesamt 145 Meter langen Mauer zu sichern. „Für die nächsten Generationen”, ist Pastor Rüdiger Hagens optimistisch.

Der Rymelsberg mit der historischen St. Martin-Kirche besteht im Kern aus Sand, der über Jahrhunderte abgebaut wurde, so dass steil abfallende Böschungen entstanden, die an der engsten Stelle nur 7,50 m vom Kirchengemäuer entfernt sind. Dauernd neue Risse zeugen davon, dass die Standsicherheit des Gotteshauses samt umgebender Mauer gefährdet ist. Also musste der Stützbau dringend befestigt werden.

Dr. Porschen: „Wenn dieser letzte Bauabschnitt beendet ist, dann sind insgesamt exakt 299.168,24 Euro verbaut worden.” Etwa die Hälfte hiervon habe der Verein aufgebracht, erzählt der Geschäftsführer nicht ohne Stolz.

Zusammengekommen ist diese riesige Summe aus Mitgliederbeiträgen, Spenden von Privatleuten und Firmen sowie Zuschüssen verschiedenster Institutionen - einschließlich Bistum Aachen. Seit Kriegsende habe der VEAK dann 408.995 Euro in die Alte Kirche investiert.