Düren: Larue: Verschenken keine Konjunkturpaket-Mittel

Düren: Larue: Verschenken keine Konjunkturpaket-Mittel

Die Stadt Düren wird alle Projekte aus dem Konjunkturpaket II bis Ende 2010 abgeschlossen haben.

Das sagte am Freitag Bürgermeister Paul Larue der DZ. Er widersprach damit SPD-Fraktionschef Henner Schmidt, der die Befürchtung geäußert hatte, die Stadt verschenke am Ende Mittel aus dem Konjunkturpaket, weil sie nicht alle beschlossenen Projekte in dem vorgegeben Zeitrahmen realisieren kann.

Anlass zur Sorge der SPD waren Informationen aus dem Rathaus, nach denen nicht nur bürokratische Hürden den Start der Investitionen in Infrastruktur und Bildung verzögern, sondern auch Personalmangel in der Bauverwaltung.

„Es geht um eine echte Strukturchance für Düren. Mit den 10,4 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket lässt sich einiges bewegen. Es wäre ein Skandal, wenn wir dieses Geld nicht komplett einsetzen können, weil im Rathaus strukturell etwas nicht stimmt”, sagte Henner Schmidt.

Wenn Personal in der Bauverwaltung fehle, dann müsse man sich halt externer Fachleute bedienen. Dies geschehe sonst „ja leider auch bei jeder kleinen Maßnahme”. „Wir haben bereits Büros beauftragt”, betonte Bürgermeister Larue.

Zudem sollten befristet zwei Bauingenieure und ein Heizungstechnik-Fachmann eingestellt werden. Es sei allerdings schwierig, Interessenten dafür zu finden. Dennoch werde die Verwaltung alle geplanten Projekte, unter anderem umfangreiche Schulsanierungen, rechtzeitig auf den Weg bringen. Drei Maßnahmen seien bereits eingeleitet.

Nach DZ-Informationen teilt diesen Optimismus allerdings nicht die komplette Führungsebene im Rathaus.