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Düren: Larue spricht von „Akzent für innerstädtisches Wohnen“

Düren : Larue spricht von „Akzent für innerstädtisches Wohnen“

Von einem „Akzent für innerstädtisches Wohnen“ sprach der Dürener Bürgermeister Paul Larue beim Richtfest am Neubau für 16 Seniorenwohnungen, die die Stiftung St. Anna an der Bonner Straße 9 errichtet.

Mit dem Neubau werde dem steigenden Bedürfnis nach innerstädtischem Wohnen gefolgt. Das viergeschossige Wohnhaus mit Wohnungen von 50 bis 55 Quadratmetern Wohnfläche entsteht an der Stelle, an der bis Ende vergangenen Jahres zwei Wohnhäuser mit zwölf Wohnungen standen.

„Dieses Haus aus den fünfziger Jahren war marode und hatte kein festes Fundament mehr“, begründete Stiftungsvorsitzender Pfarrer Hans-Otto von Danwitz den Abbruch und den Neubau. „Das Anliegen ist uns wichtig, Senioren innerstädtisch und in direkter Nähe zum Seniorenhaus St. Anna Wohnraum zu bieten“, sagte von Danwitz weiter.

Die Verzögerung

Im Gegensatz zu den überalterten Abrisshäusern sind die neuen Wohnungen barrierefrei.

Eine Verzögerung der Baumaßnahme um mehrere Monate ergab sich durch unerwartete Altlasten und befürchtete Kampfmittelvorkommnisse. „Wegen des über mehrere Meter mit Schutt aufgefüllten Grundstückes war zunächst eine Bohrpfahlgründung erforderlich“, erläuterte Architekt Marcus Laufenberg.

In die Erde gelassen wurden 81 je fünf Meter lange Betonpfähle. Nach Laufenbergs Plänen entstehen in dem viergeschossigen und unterkellerten Gebäude zwölf geförderte und vier frei finanzierte Wohnungen.

Die Stiftung St. Anna als Bauherr rechnet mit Gesamtbaukosten von etwa 1,9 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für den Herbst dieses Jahres vorgesehen.

(fjs)