Unfall bei Langerwehe: Drei Insassen schwer verletzt, Kleinkind bleibt unbeschadet

Unfall bei Langerwehe : Drei Insassen schwer verletzt, Kleinkind bleibt unbeschadet

Drei Schwerverletzte, ein Leichtverletzter und ein glücklicherweise unverletztes Kleinkind: Das ist das Ergebnis eines Unfalls auf der Bundesstraße 264 bei Langerwehe. Im Ampelbereich einer Kreuzung kam es zum Zusammenstoß zweier Autos.

Am Donnerstagabend waren drei Rettungswagen, ein Notarzt, die Feuerwehr Langerwehe und drei Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Wie die Polizei bericht, fuhr gegen 19:30 Uhr eine 24-Jährige auf der L13 von Geich in Richtung D’Horn. Ihren eigenen Angaben nach zeigte die Ampel an der Kreuzung zur B264 grünes Licht, so dass sie die Kreuzung überqueren wollte.Zeugen bestätigten das grüne Ampelsignal.

Gleichzeitig näherten sich auf der B264 aus Richtung Düren mehrere Fahrzeuge. Nach Zeugenaussagen der hinteren Fahrzeugführer zeigte die Ampel in Fahrtrichtung Langerwehe Rotlicht, so dass die Zeugen ihre Fahrzeuge abbremsen mussten. Trotzdem fuhr das vordere Fahrzeug noch in den Kreuzungsbereich hinein. An dessen Steuer saß ein 31 Jahre alter Mann aus Elsdorf.

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Aufprall war so stark, dass der Wagen der jungen Frau aus Langerwehe von der Fahrbahn abhob, gegen ein Verkehrsschild prallte und abseits der Straße zum Stehen kam. Die 24-Jährige und ihre 56 Jahre alte Beifahrerin wurden schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Der Unfallverursacher selbst wurde leicht verletzt, seine 53-jährige Mitfahrerin wurde zur stationären Behandlung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert.

Ein mitfahrender Zweijähriger blieb unverletzt, er hatte in einem entsprechenden Kindersitz auf der Rücksitzbank gesessen. Entgegen der Zeugenaussagen gab der 40-jährige Fahrer aus Elsdorf an, die Ampel in Fahrtrichtung Langerwehe habe noch grünes Licht gezeigt, als er in die Kreuzung fuhr. Ein Defekt der Lichtzeichenanlage konnte durch die Polizeibeamten ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen dauern an.

(red/pol)