Franka Lorsche aus Langerwehe als Stipendiatin in den USA

Stipendiatin in den USA : Franka Lorsche zeichnet ein anderes Bild der Deutschen

„Dieses knappe Jahr in den USA bedeutet für mich einen maßgeblich Einschnitt in mein Leben“. Franka Lorsche (17) aus Langerwehe war ein Jahr als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) in Kalamazoo im US-Staat Michigan.

Mit übersprudelnder Begeisterung berichtete sie jetzt ihrem „Paten“, dem Dürener Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel (CDU) von ihrem Aufenthalt im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ und kam zu dem Schluss: „Ich hatte die Möglichkeit, ein anderes Bild der Deutschen zu zeichnen“.

Für die Langerweherin, die ab dem neuen Schuljahr das Stiftische Gymnasium besuchen wird, ist klar, „dass der Kontakt bestehen bleibt und ich im nächsten Urlaub wieder in die USA fliegen werde“. Franka Lorsche hatte es in Kalamzoo ideal angetroffen. In ihrer Gastfamilie lebten zwei Mädchen, 17 und 14 Jahre alt, sowie ein elfjähriger Junge. „Ich wurde sofort in die Familie aufgenommen. Meine Gasteltern und Gastgeschwister haben mir viel gezeigt“. Und auch in der Schule war Franka schnell integriert, „auch wenn wir jeden Freitag in der blau-weißen Schuluniform erscheinen mussten“. In der Schule wurde sie in das Fußball-Team aufgenommen und musste feststellen, dass dem Sport an der Schule sehr viel Raum gewidmet wird. Der Frauenfußball steht hoch im Kurs und selbst belanglose Freundschaftsspiele werden mit Eifer „fast zelebriert“. Trotzdem will Franka dem Tennissporttreu bleiben.

Von der Organisation des Stipendiums und den Bedingungen vor Ort war auch Mutter Anita begeistert, die mit ihrem Ehemann eine Woche Gäste der Gastfamilie waren. „Die Amerikaner sind sehr traditionsverbunden und stolz. Sie wollten viel von Deutschland wissen“, haben Franka Lorsche und ihre Eltern festgestellt. Wie Franka sind die Lorsches sich sicher: „Diese geknüpften Kontakte werden wir pflegen“.

(sps)