Ausstellung der „Künstler von der Wehe“ im Töpfereimuseum

Keramik, Stein, Holz und Co. : Vielfältige Ausstellung der „Künstler von der Wehe“

Er sei immer wieder überrascht über die Vielfalt der Werkstoffe, Materialien, Techniken und Motive, die er bei der Ausstellung der „Künstler von der Wehe“ im Rahmen des internationalen Museumstages erlebe, stellte Professor Karl-Manfred Rennertz bei der Eröffnung der aktuellen Schau fest.

Im Töpfereimuseum präsentieren in der vom Museumsverein initiierten Ausstellung zehn einheimische Künstlerinnen und Künstler noch bis zum 4. August Skulpturen und Objekte, Arbeiten aus Keramik, Stein, Holz, Eisen, Glas und Ton. Wie groß das Interesse der Langerweher an der Ausstellung ist, dokumentierte der große Andrang bei der Vernissage.

Gerold König, gemeinsam mit Sibylle Stolberg Kurator der Ausstellung, betonte, dass Angelika Arpe, Wilfried Grob, Monika Hübscher, Walter Jordans, Karola Kinzweiler, Margit Mertens, Vera Schickel, Else und Günter Winterscheid und Adalbert Wolf in ihren sehr unterschiedlichen Ausstellungsstücken nicht nur die Vielfalt der verschiedenen Materialien zum Ausdruck bringen, sondern auch zeigen, wie sich das Material gestalten und in Form bringen lässt.

Rennertz, der selbst aus Langerwehe stammt, zeigte sich auch verblüfft, einen wie großen Anteil am künstlerischen Schaffen im Ort die Bildhauerei hat. Er vermutet, dass das vielleicht auch mit dem Ton zu habe, der an der Wehe überall in der Erde zu finden sei und einen guten Nährboden für die Kunst darstelle.

Er stellte die einzelnen Künstler und ihre Arbeiten in kurzer Form vor und wies auf einige Exponate hin. So etwa auf die Schnitzereien aus Lindenholz von Günter Winterscheid und die Holzschnitte von dessen Frau Else. Begrüßt werden die Besucher schon im Hof von einem hölzernen Krokodil von Walter Jordans. Als „Röntgenologe“ sieht er den Künstler Adalbert Wolf, der den Betrachter von außen auf das Innenleben der Bäume schauen lasse. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung vom Flötenensemble „Klangvoll“ unter der Leitung von Regina Merz.

(kel)
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