Düren: „Lange Nacht der Museen“: Jede Menge Kunst und noch mehr Musik

Düren: „Lange Nacht der Museen“: Jede Menge Kunst und noch mehr Musik

Parallel zur langen Einkaufsnacht „Düren leuchtet“ findet am kommenden Samstag, 4. November, zum achten Mal die „Lange Nacht der Museen“ statt, an der sich das Leopold-Hoesch-Museum beteiligt. Das Museum präsentiert Tom Früchtl mit einer Musikperformance von „Aftermars“ und die aktuellen Ausstellungen „Tom Früchtl. lowfidelty“ und „K.F. Dahmen. Das Prinzip Landschaft“ sind zu sehen.

Um 19 und 21 Uhr werden Führungen durch die beiden Ausstellungen angeboten.

Früchtl ist der Gewinner des Dahlmann Preises. Der 1966 in München geborene Künstler schafft mittels Übermalungen sogenannte „Gemäldeobjekte“, die mit der Darstellung von Realität spielen. Karl Fred Dahmen zählt zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Informel. Er ist bekannt als Maler, Grafiker und Objektkünstler mit einem umfassenden und vielseitigen Oeuvre und wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.

Um 20 und 22 Uhr finden Konzerte der Berliner Band „Aftermars“ statt, zu der Tom Früchtl, Sébastien Brault und Thomas Jocher gehören. Die Besucher erwartet nach Angaben des Museums „eine Live-Performance mit Kompositionen, die in Echtzeit entstehen“. Sébastien Brault improvisiert auf seinem Keyboard. Genauso verfährt parallel dazu Gitarrist Tom Früchtl, dessen Heavy-Metal-Vergangenheit unverkennbar ist und der mit beeindruckenden Riffs und Akkorden aufwartet. Trompeter Thomas Jocher greift intuitiv die Sounds der Kollegen auf und trägt sie überraschend in andere Richtung weiter.

Von 18 bis 24 Uhr sind zudem die Hoeschlounge sowie Café und Museumsshop geöffnet.

Der Eintritt zur „langen Nacht der Museum“ kostet regulär zehn und ermäßigt sieben Euro. Mitglieder des Museumsvereins zahlen vier Euro.

Mehr von Aachener Zeitung