Kreuzau/Drove: L246 gesperrt: Autofahrer nutzen verbotenen Schleichweg

Kreuzau/Drove: L246 gesperrt: Autofahrer nutzen verbotenen Schleichweg

Die Auswirkungen der Landstraßensperrung zwischen Kreuzau und Kreisverkehr bei Drove sorgen für Unmut. Der Landwirt und der Autofahrer, beobachtete eine Anwohnerin, lieferten sich ein heftiges Wortgefecht. Mimik und Gestik verrieten dies.

„Zuvor war der Autofahrer schnell durch unsere schmale Straße und über den Feldweg Richtung Drove gefahren, hatte eine riesige Staubwolke produziert”, berichtete die Frau. „Besonders im Berufsverkehr nutzen viele verbotenerweise diesen Schleichweg”, sagt sie weiter. Und sie ist nicht die einzige Beschwerdeführerin aus der Straße Niederdrove in Kreuzau.

Seitdem die L246 zwischen der Kreuzauer Kurt-Hoesch-Kampfbahn und dem neuen Kreisverkehr seit Ende vergangener Woche bis Ende der Osterferien gesperrt ist, weil dieses Teilstück komplett erneuert wird, ist festzustellen: „Verbotsschilder werden ignoriert, Absperrungen bei Seite geschoben.” Lenker von Sattelschleppern fahren bis zur letzten Absperrung, müssen dann im Schritttempo zurücksetzen. Und Autofahrer nutzen den Parkplatz am Stadion als Wendeplatz. Am Wochenende wurde gar beobachtet, dass die Absperrung am Radweg weggeräumt und sich so freie Fahrt verschafft wurde.

Die Polizei will auf die Beschwerden und die verbotene Nutzung des Feldweges reagieren. Derweil befürchteten Drover weiteres Ungemach auf der B56 zwischen Stockheim und Soller: Aber die Arbeiten dort werden nur noch am Mittwoch für Behinderungen sorgen.