Düren: Kunstrasen: Die SPD bleibt am Ball

Düren: Kunstrasen: Die SPD bleibt am Ball

Die SPD bleibt beim Thema Kunstrasenplätze am Ball. Fraktionschef Henner Schmidt hat angekündigt, in der nächsten Ratssitzung erneut den Bau von zwei Plätzen in Düren zu beantragen.

In den Beratungen über die Konjunkturpaket-II-Mittel vor der Sommerpause hatte er gefordert, zur Finanzierung der beiden Plätze bei der Umgestaltung des Museumsumfelds 470.000 Euro einzusparen. Die CDU hatte damals anders entschieden und betont, für 470.000 Euro sei allenfalls ein Kunstrasenplatz zu bauen.

Schmidt liegen nun andere Informationen vor. So hat er sich in Wenau schildern lassen, wie ein Verein die Kosten für einen Kunstrasenplatz durch Eigenleistung senken kann. Wobei er einräumt, dass nicht jeder Verein mit Wenau vergleichbare Möglichkeiten hat. Wichtiger ist Schmidt der Hinweis auf Angebote, die er für einen Kunstrasenplatz eingeholt hat.

„Führende Anbieter in Europa bauen einen Kunstrasenplatz für rund 250.000 Euro, wenn ein Aschenplatz mit tragfähigem Untergrund und ordentlicher Drainage vorhanden ist”, sagt Schmidt, dem zwei schriftliche Angebote vorliegen. Vor diesem Hintergrund will er die Diskussion über „die Kunstrasenplätze, die wir dringend brauchen”, nun wieder intensivieren.

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