Kleinhau: Kunst, Kultur und Sport: Abwechslungsreiche Tage in Kleinhau

Kleinhau: Kunst, Kultur und Sport: Abwechslungsreiche Tage in Kleinhau

Die großen Ferien stehen in ein paar Wochen vor der Tür. Doch das Jugendamt des Kreises Düren und zehn weitere Jugendeinrichtungen boten am Wochenende schon auf dem Zeltplatz Finkenheide in Kleinhau zum fünften Mal eine Freizeit an, die sich auch weniger finanzkräftige Familien leisten können.

„Ferien sollen nicht an den Kosten scheitern!“, heißt auch in diesem Jahr das Motto.

Schirmherr der Veranstaltung war wieder Landrat Wolfgang Spelthahn, der seine Grüße durch den Leiter des Kreisjugendamtes, Gregor Dürbaum, ausrichten ließ. Der Leiter der Maßnahme, Jens Musche, der auch Chef des Jugendbusses „Wilde 13“ ist, erläuterte das attraktive Programm der drei Tage.

Sport und Spiel wurden gerne gewählt. Der Kletterwald Raffelsbrand stand auf der Agenda. Das Schwimmbad in Vossenack wurde besucht. Doch auch Kunst und Kultur kamen nicht zu kurz. Den Besucher erwartete jetzt schon ein großes Einhorn, gebastelt aus einer alten Palette und einem Eimer. Den Kindern und Jugendlichen wurden Drucktechniken vermittelt, Fotografen zeigten, wie man die richtigen Bilder „schießt“.

Verschiedene Untergründe

Doch auch Malen auf verschiedenen Untergründen und Materialien sowie mit verschiedenen Techniken versuchten zwei Gruppen. Die künstlerische Betätigung wurde in Zusammenarbeit mit dem Kulturrucksack des Kreises Düren unter der Federführung der Kunstakademie Heimbach angeboten.

Vor Ort agierten neben Jens Musche der Geschäftsführer des SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen), Ulrich Lennartz, elf Hauptamtler und 25 Ehrenamtler. Sie betreuten während der drei Tage 102 Kinder und Jugendliche.

Die Kids kamen aus den Offenen Jugendeinrichtungen von Titz, Aldenhoven, Vettweiß, Hürtgenwald, Inden (Quo vadis), Heimbach, Schlich, Drove und Nörvenich. Auch „Tagesgruppenkinder“ der SKF vergnügten sich in Kleinhau. Und das alles kostet Geld. Deshalb wären Sponsoren herzlich willkommen. Spendenwillige können sich bei den örtlichen Offenen Jugendeinrichtungen der einzelnen Orte melden.

(bel)