Düren: Kritik an der geplanten Erhöhung des „Wasserpfennigs”

Düren: Kritik an der geplanten Erhöhung des „Wasserpfennigs”

Das NRW-Umweltministerium plant, das Entgelt für die Wasserentnahme, auch als „Wasserpfennig” bekannt, auf fünf Cent pro Kubikmeter heraufzusetzen. Zwar sind in erster Linie Unternehmen betroffen, allerdings müssen auch Wasserversorger diese Abgabe zahlen, so dass mittelbar auch Privathaushalte belastet werden dürften.

Haus & Grund Düren lehnt die Erhöhung der Wassergebühren daher ab.

Die Vorgängerregierung hatte noch im September 2009 beschlossen, die erst im Jahre 2004 eingeführte Wasserabgabe jährlich um zehn Prozent schrittweise bis zum Jahr 2018 abzubauen.

In diesem Jahr wäre demnach das Entgelt auf 3,6 Cent und 2013 auf 2,7 Cent abgesunken. Der Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung sieht hingegen vor, das Wasserentnahmeentgelt auf fünf Cent anzuheben. „Die Zeche müssen am Ende mal wieder die privaten Hauseigentümer zahlen”, beklagt der Vorsitzende von Haus & Grund Düren, F. Leo Derichs.

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