Kreuzau: Kreuzaus Ortsfest verzeichnet einen Trödlerrekord

Kreuzau: Kreuzaus Ortsfest verzeichnet einen Trödlerrekord

Ob Kleidung, Bücher, Spielzeug, Antiquitäten oder Gewürze: Auf dem Ortsfest in Kreuzau war die Produktpalette breit gefächert. „Das Ortsfest findet nun schon zum 15. Mal in Kreuzau statt”, sagte Bürgermeister Walter Ramm in seiner Eröffnungsrede. „Das kann man doch schon Tradition nennen.”

Mit der Vorsitzenden der Kreuzauer Interessengesellschaft, Maria Valter, eröffnete er das Ortsfest und den damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntag. Anschließend untermalten das Junge Orchester Kreuzau sowie Live-Bands wie die „Oldie-Stars” das bunte Treiben auf der Hauptstraße musikalisch.

Dicht gedrängt gingen die Besucher die Hauptstraße entlang, die von beiden Seiten mit Trödelständen gesäumt war. Auf dem Schulhof der Grundschule fand der Kindertrödel statt, auf dem neben Spielzeug auch Kleidung verkauft wurde. „Auf der Hauptstraße stehen um die 120 Händler und an der Grundschule noch einmal ungefähr 100 Aussteller”, erklärte Organisator Dieter Hoven.

„Das ist ein Rekord, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Ortsfests sind alle Standplätze ausgebucht.” Darunter ist neben den Trödlern auch dieses Jahr zum ersten Mal ein Stand des karnevalistischen Kinderkomitees des „Ahle Schlupp”. Dort wurde anhand eines Parcours mit Dosenwerfen und Kegeln auf den Kreuzauer Kinderkarneval aufmerksam gemacht.

„Ein großer Teil der Händler kommt jedes Jahr wieder”, sagte Dieter Hoven. Denn diese wissen Kreuzau zu schätzen: „Hier in Kreuzau herrscht immer eine tolle Atmosphäre”, sagte die Ausstellerin Petra Virnich aus der Gemeinde Kreuzau, die zum wiederholten Mal ihren Stand an der Hauptstraße aufbaute. „Und vor allem laufen die Geschäfte auch gut.”

So kamen nicht nur Bürger aus der Gemeinde zum Trödeln nach Kreuzau, sondern auch aus Mönchengladbach, Köln und Euskirchen reisten einige Händler an. Dieter Hoven zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Ortsfests: „Ich schätze mal, dass heute mindestens 20.000 Besucher auf dem Ortsfest waren”, meinte er. „Aber das Wetter muss natürlich immer mitspielen.”

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