Bürgerforum: Kreuzauer begutachten den Masterplan

Bürgerforum : Kreuzauer begutachten den Masterplan

Die Umsetzung des Masterplans der Gemeinde Kreuzau für den Zentralort geht in die nächste Phase. Die Bürger begutachten und diskutieren die geplanten Maßnahmen. Der Bereich zwischen Mühlenteich und Rur steht im Fokus.

Dieser Masterplan stellt eine abgestimmte Konzeption von vielen Einzelmaßnahmen dar, die im Laufe der nächsten Jahre schrittweise umgesetzt werden sollen. Verwaltung und Gemeinderat legen dabei Wert auf eine breite Beteiligung. Deshalb sollen Bürger, Vereinsvertreter, Gewerbetreibende sowie Immobilien- und Grundstücksbesitzer eine zentrale Rolle im gesamten Prozess einnehmen.

Große Zahl von Zuhörern

Dass das offenbar auch von den Beteiligten angenommen wird, bestätigte die relativ große Zahl von Zuhörern bei einem Bürgerforum in der Festhalle, in dessen Mittelpunkt die „Erlebbarmachung und Aufwertung des Naherholungsbereichs am Mühlenteich“ stand. Das Interesse der Kreuzauer, sich am Prozess und somit aktiv an der Gestaltung des Ortes zu beteiligen, hatte sich auch schon bei einigen vorangegangenen Terminen dieser Art gezeigt.

Nach einer kurzen Einleitung des den Kreuzauer Bürgermeister Ingo Eßer (CDU) stellten Jan Siebenmorgen von der Planungsgruppe MWM und Michael Reepel vom Landschaftsbüro Reepel zwei Varianten eines Gestaltungsvorschlags dar. In diese Planungen waren die Vorschläge und Anregungen von etwa 50 Kreuzauern eingegangen, die im Mai an einem Ortstermin im Bereich zwischen dem Mühlenteich und der Rur teilgenommen hatten.

Die Kernpunkte der Vorschläge wurden im Wesentlichen bei der anschließenden Aussprache auch bestätigt. Dazu gehören die Tatsache, dass die Spielflächen wie der gesamte Raum gut einsehbar und beleuchtet sein sollen und von Anfang an gepflegt werden, damit auf keinen Fall ein Problembereich entsteht. In diesem Zusammenhang haben sich auch bereits einige Jugendliche bereit erklärt, sich in diesem Sinne einzubringen.

Vor allem aus der Erfahrung von Eltern und Erziehern entspringt die Forderung, rund um den Spielraum auch Sitzmöglichkeiten anzubringen, die auch vor Regen und Hitze schützen.

Auch zu den zukünftigen Spielgeräten gab es Anregungen, einerseits von Kindern selbst, andererseits auch von Erwachsenen, die sich auch für Geräte für Kinder unter drei Jahren einsetzten. Wichtiges Kriterium der Neugestaltung wird auch der Kontakt zum Wasser sein. So soll es unter anderem eine stufenförmige Gestaltung des Geländes zum Wasser hin geben. Inwieweit auch zum Beispiel eine Wasserrutsche gebaut werden kann, wird aber noch zu prüfen sein.

Insgesamt soll der neu zu gestaltende Raum aber nicht nur für Kinder und Jugendliche attraktiv sein, sondern eine Begegnungsstätte für alle Generationen werden.

Nach der Diskussion mit den Bürgern wird die Planungsgruppe ihre Ergebnisse heute Abend um 19 Uhr dem Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde vorstellen.