Ausstellung am Gymnasium Kreuzau

Kunst : Was man mit Kunst alles erreichen kann...

Am Gymnasium Kreuzau wurde jetzt eine Ausstellung eröffnet. Werke der Schüler sind dort zu sehen.

„Kunst möchte nicht verstanden werden, weil da einfach nichts zum Verstehen ist“ – Lukas Durowski, ein Schüler des Gymnasiums Kreuzau, sagte unter anderem diesen Satz, um die Kunstausstellung Jahres zu eröffnen. Auch Schulleiter Wolfgang Arnoldt und Janina Loose, die Kunstlehrerin, die die Ausstellung geplant hat hielten eine kurze Ansprache, in der sie beide jeweils ihre Freude über die gelungene Umsetzung des Plans äußerten. Von nun an kann man besagte Ausstellung am Gymnasium in Kreuzau besichtigen. Dort werden Werke von Schülern aller Jahrgangsstufen, die sich im vergangenen Jahr angesammelt haben und die Mehrheit überzeugt haben, präsentiert.

Der Sinn dahinter ist es, die Arbeiten der Schüler zu würdigen und zu zeigen, was man „mit der Kunst alles erreichen kann“, beziehungsweise was sich mit Hilfe von Kunst darstellen lässt. Außerdem stellt die Chance darauf, dass ein Kunstwerk im nächsten Jahr dort ausgestellt wird, eine zusätzliche Motivation für die Schüler da. „Man ist stolz auf sich selbst und seine Leistung und bekommt direkt gezeigt, dass sich die Mühe gelohnt hat“, sagte eine Schülerin deren Werk ausgestellt wird.

„Es ist faszinierend, was die Schüler hier geschaffen haben“, sagte eine Besucherin und war damit gleicher Meinung mit den anderen, zahlreich erschienenen, kunstinteressierten Eltern, Schüler und Lehrern, die alle von den vielen unterschiedlichen Ausstellungsstücken aber auch der gesamten, einladenden Atmosphäre überzeugt und begeistert waren.

Was zu dem kreativen und einzigartigen Ambiente beiträgt: Die Werke sind auf einer ganzen Etage zu sehen. Die Schule ist künstlerisch geprägt, was man daran sieht, dass es kaum eine Wand ohne Bild gibt. An dieser „gigantischen und tollen“ Ausstellung erkennt man, welchen Stellenwert der Kunst, Kreativität aber auch Individualität in diesem Gymnasium zugeschrieben wird.

Dieses Jahr ist zum ersten mal die sogenannte „Druckwerkstatt“ Teil der Ausstellung, in der Schüler zeigen, wie sie in den vergangenen drei Monaten Bilder mit Hilfe des künstlerischen Druckverfahrens „gedruckt“ haben.

(lw)