Düren: Kreissportbund arbeitet mit den Rurtalwerkstätten zusammen

Düren: Kreissportbund arbeitet mit den Rurtalwerkstätten zusammen

Von einem „Pilotprojekt mit vielen Aspekten“ spricht Wolfgang Schmitz, Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB), und meint das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“, das der KSB in Kooperation mit den Rurtalwerk-stätten gGmbH (RTW) angehen wird.

„Wir erwarten aus der Zusammenarbeit mit dem KSB ein nachhaltiges Angebot, denn wir müssen etwas machen, um unsere Mitarbeiter und Angestellten vor einseitigen Belastungen zu schützen“, begründet der RTW-Geschäftsführer die Kooperation, die in diesen Tagen mit einer Bestandsaufnahme und Detailanalyse an den Arbeitsplätzen Fahrt aufnimmt. Sie sollen die Grundlage für ein Konzept bilden, das der KSB dann mit der Geschäftsführung der RTW abstimmen wird.

„Bewegung bringt Gewinn“, unter diesem Slogan arbeitet der KSB landesweit im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Dass die RTW Lebenshilfe Düren gGmbH mit ihren rund 1150 Beschäftigten sich der Thematik widmet, hat einen Hintergrund. „Wir möchten das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden unserer Belegschaft stärken“, so Geschäftsführer Nettersheim.

Den Anfang machte eine Laufgruppe. Die alleine genügt nicht. Inzwischen ist Ausgleichsgymnastik dazu gekommen. Sie wird, so Volker Strickrodt als betrieblicher Gesundheitsmanager, individuell in den einzelnen Gruppen innerhalb der Arbeitszeit angeboten. Das jetzt gestartete Modellprojekt hat ein nachhaltiges Konzept zum Ziel. Die Einzigartigkeit dieses Projektes ist sein inklusiver Charakter. Die behinderten Mitarbeiter sind gleichberechtigt involviert.

Beim KSB sind die Projektmanager Karen Keller und Sebastian Lieberth künftig unterwegs, um Daten und Fakten zu sammeln. „Wir werden auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit und die Betriebsärztin einbeziehen“, versichert Volker Strickrodt und verweist auf die Nähe von Ergonomie am Arbeitsplatz zum gesundheitlichen Wohlgefühl.

Die Projektmanager besuchen alle Arbeitsplätze in den Rurtalwerkstätten, werden Tätigkeiten und Arbeitsplätze analysieren und bedarfsgerechte Interventions-planung betreiben. Mit ersten Ergebnissen, so schätzt KSB-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz, ist Mitte des Jahres zu rechnen.

(fjs)
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