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Verhalten bei Verkehrskontrolle: Kreispolizei weist Rassismusvorwurf „strikt zurück“

Verhalten bei Verkehrskontrolle : Kreispolizei weist Rassismusvorwurf „strikt zurück“

Die Kreispolizeibehörde Düren widerspricht dem Tenor unseres Artikels „Rassismus bei der Polizei-Kontrolle?“ vom 7. November.

Die Behauptung des Betroffenen, er sei rassistisch beleidigt worden, werde gänzlich ungefiltert transportiert, heißt es in einer Stellungnahme. Auch für Polizeibeamte gelte bis zum Abschluss eines gerichtlichen Verfahrens die Unschuldsvermutung.

Von Vorverurteilungen jeglicher Art bitten die Kreispolizeibehörde Düren und Behördenleiter Wolfgang Spelthahn Abstand zu nehmen. Der Landrat weist im vorliegenden Fall die Vorwürfe bezüglich Rechtsradikalismus und/oder Rassismus strikt zurück.

Es sei das gute Recht des Betroffenen, polizeiliches Vorgehen überprüfen zu lassen. Erst nach Abschluss der Ermittlungen werde aber klar sein, wem welches Fehlverhalten vorgeworfen werden kann.

Spelthahn legt großen Wert auf die Feststellung, dass er und seine Mitarbeiter für eine andere Kultur stehen, als die in dem Zeitungsartikel beschriebene.