Düren: Krankenhaus baut Bildungzentrum aus

Düren: Krankenhaus baut Bildungzentrum aus

Dr. Gereon Blum spricht vom nächsten Mosaikstein beim Ausbau des Bildungszentrums am Krankenhaus Düren, in dem schon heute rund 170 Ausbildungsplätze im pflegerischen, kaufmännischen und akademischen Bereich zur Verfügung stehen.

Am Donnerstag unterzeichneten der Krankenhaus-Geschäftsführer und Hartmut Krabs-Höhler, Vorsitzender des DRK-Landesverbands Nordrhein eine bislang in NRW einmalige Kooperationsvereinbarung. Erstmals richtet das DRK an einem Akutkrankenhaus eine Berufsfachschule für den Rettungsdienst ein. Eine Kooperation, von der beide Seiten profitieren, hieß es.

Krabs-Höhler spricht von einer strategischen und operativen Stärkung des vom Kreisverband Düren mitgetragenen Rettungsdienstes, Heinz Lönneßen, Leiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, verweist auf den Anspruch interdisziplinärer Ausbildung am Krankenhaus Düren.

Gegenstand der Kooperation ist die theoretische und praktische Ausbildung im Rettungsdienst, die Aus- und Fortbildung im Bereich Anästhesie, der Ersten Hilfe und des Transportdienstes. Konkret will die Landesschule Nordrhein (LANO) des DRK in Düren Rettungshelfer und Rettungssanitäter ausbilden, aber auch nach Auslaufen des Berufsbildes Rettungsassistent Umschulungen zum Notfallsanitäter anbieten, erklärt Stefan Wilms vom LANO.

„Wir stellen einen Großteil der Notärzte im Kreis Düren“, betont Professor Dr. Stefan Schröder, Chefarzt der Anästhesie. Da sei es wichtig, dass Notärzte und Rettungspersonal bei der Arbeit eine gemeinsame Sprache sprechen, die bei der Ausbildung in Düren vermittelt werden soll. Ausgebildet wird nicht nur für den Bedarf vor Ort, sondern überregional.

Ziel des Krankenhauses ist es, das Ausbildungsangebot noch weiter auszubauen. Gereon Blum peilt die Zielmarke von 300 Plätzen an und will nach dem Bau einer neuen Pathologie die Bildungsangebote auch räumlich unter ein Dach bringen.

(ja)
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